Die Kraft der Sonne für die Mobilität der Zukunft

Am 20. September zeigten wir im Technischen Eisenbahn Museum Lieboch, dem TEML, den Film „Solartaxi – um die Welt mit der Kraft der Sonne“ und luden zum Diskurs über die Mobilität der Zukunft.

Einfluss der Mobilität auf das Klima

Mobilität der Zukunft ist ein wichtiges Thema.  Der WWF berichtet aus dem UN-Weltklimabericht 2007, dass der Verkehr zu 14% der globalen Treibhausgasemissionen beiträgt. Für Österreich wird der Klimaschutzbericht 2012 des Umweltbundesamtes zitiert: 27% der österreichischen Treibhausgasemissionen sind auf den Verkehr zurückzuführen und im Gegensatz zu den anderen Sektoren, haben diese seit 1990 um 54% zugenommen.

Solartaxi – eine Energie, eine Botschaft

Ein Mann reist mit seinem selbstkonstruierten Solartaxi um die Welt. Welche Botschaft steckt in diesem Film? EINER allein kann mit EINER Antriebskraft allein eine Botschaft um die Welt tragen und verbreiten?

Einladung zum Filmabend in der Mobilitätswoche: SOLARTAXI - um die Welt mit der Kraft der Sonne
Einladung zum Filmabend in der Mobilitätswoche: SOLARTAXI – um die Welt mit der Kraft der Sonne

Ich war gespannt, ob diese Botschaft wohl vermittelt werden würde  – und wurde überrascht. Die Botschaft, dass die durch die Sonne direkt zur Verfügung gestellte Energie enorm ist, kam eindrucksvoll an.

Viel eindrucksvoller waren jedoch die Erkenntnisse, die im Laufe des Films gewonnen werden konnten.

Allein am Anfang – gemeinsam am Ziel

Luis Palmer hatte die Idee ein solarbetriebenes Auto zu bauen und die Botschaft von der Kraft der Sonne als Antriebsmittel für Fahrzeuge um die Welt zu tragen. Doch der ehemalige Lehrer baute es nicht alleine, er gab es auch nicht in Auftrag, sondern motivierte Menschen an der Uni und in Handwerksbetrieben, mit ihm zu denken zu planen und zu bauen. So entstand nicht nur sein „Traumauto“, sondern er und seine MitstreiterInnen können die Erfahrung in die Zukunft mitnehmen, dass einzelne Menschen viel erreichen können, wenn sie gemeinsam mit anderen an einer Sache arbeiten.

Luis Palmer absolvierte auch die Reise nicht allein, sondern mit Co-Pilot und Team. Sein Auto, das Solartaxi, lud, dem Namen entsprechend,  zum Mitfahren, Mitdiskutieren, Mitdenken und Miterlebenein ein .

Eines erklärte Luis Palmer, vielleicht zur Überraschung einiger Zuschauer, noch vor dem Start seiner großen Reise. Mit der Kraft der Sonne alleine ist er nicht gefahren. Er benötigte schon eine zweite Energiequelle. Das, so meint er, liegt aber nicht an der mangelnden Kraft der Sonne, sondern daran, dass wir diese Kraft noch nicht in einem Format speichern und umwandeln können, wie dies für die Reise in einem PKW, zu diesem Zeitpunkt und für diese Strecke, notwendig gewesen wäre

Kraft der Sonne – mehr als eine Alternative

Filmabend Solartaxi im TEML
Filmabend Solartaxi im TEML

Die Eindrücke aus dem Film und die sehr anschaulichen Gedanken von Dr. Michael Koncar zu den Themen Energie aus erneuerbaren Quellen und nicht zuletzt auch aus Abfallprodukten, wie z.B. Altspeiseöl, Fetten und Schmiermittel, führten zu einem regen und sehr wissensreichen Diskurs zwischen allen Gästen. Viele Für und Wider der einzelnen, erneuerbaren Energieträger wurden ausgetauscht, unter anderem auch die Frage des Flächenverbrauchs von nachwachsenden Rohstoffen zu Lasten der Lebensmittelproduktion und das andauernde Problem der Speichermöglichkeiten von Energie.

Im Zuge der Diskussion um Sonnenenergie, erneuerbare und nicht erneuerbare Energie, Energie aus Abfallprodukten oder den Entwicklungsstand von Energieträgern wie Wasserstoff, sagte Herr Koncar einen ganz selbstverständlichen Satz: „Eigentlich sind doch alle Energieressourcen über die wir diskutieren aus der Sonne entstanden…“. Zumindest bei mir löste sich damit ein Knoten in der abgespeicherten Informations- und Meinungsfülle und erleichterte das Weiterdenken.

  • Wenn wir darüber nachdenken „Was“ uns in Zukunft fortbewegen wird, geht es nicht darum eine (neue) Masterressource zu definieren, sondern es geht darum, ausgehend von der ursprünglichen Energiequelle „Sonne“ diese selbst und die durch Sonne bereit gestellten Energiequellen je nach den lokalen/regionalen Gegebenheiten, den Gewinnungskosten und-risiken und den Umweltauswirkungen in der Verwendung, einzusetzen. Noch fehlende Möglichkeiten frei verfügbaren Energieressourcen  zu speichern, um sie bedarfsgemäß nutzen zu können, müssen gefunden werden.

Mobilität der Zukunft – vielfältig und gemeinsam

Zu Fuß oder motorisiert -Was ist die Mobilität der Zukunft?
Fuß- und Reifenspur

 

Schließlich waren sich alle einig, dass, wenn wir den negativen Einfluss des Verkehrs auf unser Klima minimieren wollen, der Umstieg auf solarbetriebene oder umweltfreundlich angetriebene Autos nicht ausreicht. Wir müssen unser Mobilitätsverhalten generell ändern.

Schritte in eine neue Richtung:

  • Reduktion des motorisierten Individualverkehrs durch Verkürzung der Wege, z.B. durch vermehrte Nutzung vorhandener Angebote, wodurch auch neue Angebote entstehen können. Einkaufs-, Dienstleistungs-, Arbeits- und Freizeitwege werden kürzer und können in den meisten Fällen zu Fuß oder mit dem Fahrrad erfolgen.
  • Insbesondere für weitere Wege ist die Kombination der Verkehrsmittel empfehlenswert. Für uns in Lieboch heißt das zum Beispiel, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Bahnhof und weiter mit der Bahn. Die GKB ermöglicht auch die Fahrradmitnahme, damit der Weg ab Ankunftsbahnhof wieder mit dem Fahrrad fortgesetzt werden kann. Andere Möglichkeiten sind der Umstieg auf ein weiterführendes öffentliches Verkehrsmittel, ein Leihfahrrad oder ein Carsharing-Auto.
  • Ressourcenteilung, die Bereitschaft etwas gemeinsam zu nutzen, ist ein wesentlicher Beitrag für nachhaltige Entwicklung. Im Bereich Mobilität ist, neben dem privaten Autoteilen in- und außerhalb der Familie, vor allem das altbewährte Modell des „Mitfahrens“ entweder individuell organisiert oder über Mitfahrbörsen, wieder im Aufwind.

Als Favorit für die überregionale Mobilität wurde eindeutig die Bahn genannt, nicht nur weil wir bei den Eisenbahnfreunden zu Gast waren 😉. Allerdings mit etwas Wehmut und einem klaren Wunsch an die verantwortlichen Entscheidungsträger. Die meisten TeilnehmerInnen konnten sich noch erinnern, dass Kosten und Dauer einer überregionalen Reise mit Auto oder Bahn ungefähr gleich hoch waren. Heute sind die Kosten für eine Autofahrt, sogar wenn nur eine Person im Auto sitzt, meist geringer als die Kosten eines Zugtickets. Dazu kommt, dass die Reisedauer in viele Regionen (z.B. Westösterreich) mit der Bahn viel länger ist. Ein Umstieg, z.B. für berufliche Fahrten, erfordert eine Verbesserung der Effizienz und Preisstruktur! Damit in Verbindung steht, zumindest im europäischen Reiseverkehr, auch der mögliche Umstieg vom Flugzeug auf die Bahn. Da ja bereits solarbetriebene Flugzeuge im (Test-)betrieb sind, welche Argumente kann die Bahn im Fernverkehr dem Fliegen entgegensetzen?

Schlüssel zu den SDG – was in Kopf und Herz geblieben ist

Der Diskurs, das hin- und her gehende Gespräch zum Thema Mobilität wurde auch beim kleinen, regionalen Buffet noch intensiv fortgeführt.

Unabhängig vom Thema Mobilität haben sich einige „Kernempfehlungen“ bei uns eingeprägt. Diese sind möglicherweise wesentliche Schlüssel zur Umsetzung der nachhaltigen Ziele.

  • Suchen wir nach lokal/regional bestmöglichen Lösungskombinationen und nicht nach DER (vermutlich kaum erreichbaren) idealen, globalen Lösung.
  • Nutzen wir die lokal/regional frei verfügbaren natürlichen Ressourcen und recyclen wir unseren „Abfall“ zu neuen Wertstoffen zuerst.
  • Seien wir bereit zu teilen! Gemeinsam nutzen bringt Nutzen für viele und die Menschen einander näher.

Relevante SDG – welche Ziele zum Thema wir möglicherweise bewegt haben

9. Ziel für eine nachhaltige Entwicklung: Innovation und Infrastruktur verbessern
9. Ziel: Innovation und Infrastruktur verbessern

Innovative Ideen für die Gestaltung von Antriebssystemen und neue, kombinierte Lösungen für Verkehrswege unterstützen nicht nur Ziel 9 (Innovation und Infrastruktur) der SDG 17, sondern fördern auch die Ziele 11 (nachhaltige Städte und Gemeinden),

11. Ziel für nachhaltige Entwicklung: Städte und Gemeinden nach nachhaltigen Konzepten, in Anbetracht der regionalen Möglichkeiten, entwicklen.
11. Ziel: nachhaltige Städte und Gemeinden

13 (Maßnahmen zum Umweltschutz) und 15 (Leben an Land).

Dieser Abend hat auch uns bewegt und viel gelehrt und wir hoffen, dass auch unsere Gäste viele Gedanken und

13. Ziel: Maßnahmen zum Klimaschutz
13. Ziel: Maßnahmen zum Klimaschutz

Anregungen mitnehmen konnten und weitergeben werden.

Danke an alle TeilnehmerInnen für ihr Dabeisein, ihre Ideen und Gedanken.

Weitere Informationen zu den nachhaltigen

15. Ziel: Leben an Land
15. Ziel: Leben an Land

Entwicklungszielen finden Sie auf unserer Projekt-Webseite und auf unserer Facebook- Projektseite.

 

SDG17 – Schau das geht! Komm, mach mit

Wir freuen uns, wenn Sie alle, die Gäste des Abends und die LeserInnen dieses Rückblicks Ihre konkreten Ideen oder Visionen mit uns teilen – persönlich, per E-Mail oder auf unserer Webseite, bzw. auf Facebook.

SDG PatIn werden

Wenn Ihnen ein SDG besonders am Herzen liegt, werden Sie Themenpate /Themenpatin für ein nachhaltiges Entwicklungsziel. Sie müssen dazu nicht ExpertIn oder WeltmeisterIn sein. Es reicht, wenn Sie zeigen wollen, dass Ihnen ein Thema besonders wichtig ist und wie Sie sich in Ihrem ganz persönlichen Umfeld dafür einsetzen. Gerne können Sie auch mehrere oder alle Ziele wählen.

Linkliste – zum Weiterlesen und -lernen

Für weitergehende Informationen haben wir eine kleine Linkliste zusammengestellt. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Nachlesen.

TEML – Technisches Eisenbahn Museum Lieboch

Unsere Gastgeber des Abends waren die Steirischen Eisenbahnfreunde. Sie haben uns das TEML (Technisches Eisenbahnmuseum Lieboch) zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich. Obmannstellvertreter Herr Johann Gressenberger durften wir bei uns begrüßen. Hier geht es zu den Eisenbahnfreunden und dem TEML: http://www.stef.at/index.php/museum/lieboch

Diskurs – das hin- und hergehende Gespräch zu einem gesellschaftlichen Thema

Wir haben bewusst zum Diskurs und nicht zur Diskussion eingeladen. Die beste Erklärung für die Unterscheidung haben wir bei dem gebürtigen Liebocher, Mediator, Coach und Trainer Bernhard Possert, in dem Beitrag „4D – Kommunikation in 4 Dimensionen“ auf Seite 4 gefunden. http://www.possert.at/data/4-d/4-D_debatte_diskussion_diskurs_dialog.pdf

Beitrag des Verkehrs zum Klimawandel

Das Factsheet des WWF zum Einfluss des Verkehrs auf den Klimawandel finden Sie hier: https://www.wwf.at/de/view/files/download/showDownload/?tool=12&feld=download&sprach_connect=1827

Solartaxi – der Film

Mehr zum Filmprojekt „Solartaxi – mit der Kraft der Sonne um die Welt“ erfahren Sie auf Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Solartaxi. Technische und organisatorische Details zum Projekt und zur Reise mit dem Solartaxi um die Welt erfahren Sie im Projektblog, http://www.solartaxi.com/blog/ .

Gerne können Sie den Filmbei uns im Büro, für die private Nutzung, entlehnen.

E-Mobilität – lokal und global produziert

Nach- und Bedenkenswertes zu alternativen Mobilitätsformen

Mobilitätsförderungen der Marktgemeinde Lieboch

In der Mobilitätswoche mit dem Solartaxi um die Welt

In der Mobilitätswoche  laden wir Sie sehr herzlich ein. Begleiten Sie uns auf einer Reise um die Welt mit dem Solartaxi.

Film und Diskussion in der Mobilitätswoche

Das Bild zeigt eine Collage aus dem Rückspiegel eines Autos in dem man das Plakat des Films sieht – ein gezeichnetes Auto, das über den Globus fährt. Des Weiteren sind die Logos des Bildungsförderungsfonds, der dieses Projekt unterstützt, und von miraconsult e.U. auf dem Bil, so wie die einladung für die Filmvorstellung am 20.09.2017
Einladung zum Filmabend in der Mobilitätswoche: SOLARTAXI – um die Welt mit der Kraft der Sonne

Der Schweizer Lehrer Louis Palmer entwickelt ein Solarauto, mit dem er um die Welt fährt.  Damit erfüllt sich Louis selbst einen Kindheitstraum. Gleichzeigt erweckt er in den Menschen, denen er begegnet, den Glauben und die Hoffnung, an eine Welt ohne Öl- oder Kohlekrise und ohne Kriege und Vertreibungen, die wegen dieser begrenzt vorkommenden Rohstoffe begangen werden. Er glaubt an eine Zukunft, in der erneuerbare Energien effektiv im Alltag genutzt werden und zugänglich sind für alle.

Wir freuen uns, Ihnen diesen ermutigenden, zu eigenen Ideen einladenden Film präsentieren zu dürfen.

Im Anschluss laden wir Sie ein, in einer freien Diskussionsrunde über Ihre Mobilitäswege und Ideen für zukünftige,  emmisonsfreie, umweltfreundliche, barrierefreie, gemeinschaftliche  Wege zu diskutieren.
Zur Stärkung werden wir ein kleines Buffet bereitstellen.

Wir bitten um Zusage:

Die Mobilitätswoche wird 17

europäische Mobilitätswoche 16. - 22. September 2017
europäische Mobilitätswoche 16. – 22. September 2017

Im Pressebericht erfahren wir, dass die Mobilitätswoche heuer bereits  17 wird. Herzlichen Glückwunsch ;-)).

Seit dem Jahr 2000 organisiert das Klimabündnis im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft die Europäische Mobilitätswoche in Österreich. Die Mobilitätswoche ist die weltweit größte Kampagne für sanfte Mobilität. In Österreich sind mehr als 560 Gemeinden mit dabei, über den ganzen Globus gibt es Aktionen in mehr als 2.000 Städte und Gemeinden. Mit dem klimaaktiv mobil Programm unterstützt das BMLFUW Österreichs Städte, Gemeinden und Betriebe. Mehr als 8.400 klimaaktiv mobil Partner und Projekte sparen pro Jahr 640.000 Tonnen CO2 ein.

Wir sind Klimabündnisbetrieb und Mitglied des österreichischen Global Compact Netzwerkes. Daher freuen  wir uns sehr, dass wir an diesem Abend, wie versprochen, einen weiteren Beitrag  zur Entwicklung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele leisten können.

Die Veranstaltungs- & Aktionsübersicht pro Bundesland finden Sie auf der Webseite: www.mobilitaetswoche.at

1 Abend – Ideen und Anregungen für 6 SDG

Wir glauben, dass angeregt durch den Film, an diesem Abend Ideen und Gedanken für zumindest 6 der 17 SDG entstehen können. nämlich auf die Ziele 7,8,9,11,12,und 13. Daher freuen wir uns bereits sehr auf den Film und noch mehr auf das Gespräch mit Ihnen.

Abbildung der 17 globalen nachhaltigen Entwicklungsziele durch Symbole
Die 17 globalen, nachhaltigen Entwicklungsziele

Erste Informationen zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen und Links zu weiterführendem Wissen können Sie auf unserer Projektseite lesen. Mobilität, also Beweglichkeit, beziehungsweise den Aufruf zur Mobilitätswende finden wir nicht als eigenes Entwicklungsziel. Aber das Thema hat großen Einfluss auf die globalen, nachhaltigen Entwicklungsziele.

 

Wenn wir über Mobilität sprechen, dann verstehen wir im allgemeinen darunter die räumliche Beweglichkeit von Lebewesen oder Gegenständen im physischen, baulichen oder geografischen Raum.

Der Begriff Mobilitätswende, beziehungsweise Verkehrswende, steht für das Bemühen Verkehr und Mobilität auf nachhaltige Energieträger, sanfte Mobilitätsnutzung und eine Vernetzung  verschiedener Formen des Individualverkehrs und des öffentlichen Personennahverkehrs umzustellen. Die Mobilitätswende beinhaltet auch einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel.

Welchen Einfluß hat die angestrebte Mobilitätswende auf Ihr privates und berufliches Leben? Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

 

 

Sommercamp für selbstbestimmtes Leben

Projektwerkstatt beim Sommercamp für selbstbestimmtes Leben

„Eine Woche auf die ich mich jedes Mal sehr freue. Eine Woche, die unheimlich gut tut durch die vielen interessanten Menschen und positiven Begenungen.“ So beschreibt Monika Hirschmugl-Fuchs die Woche für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen.

So wie die letzten Jahre, wird miraconsult e.U. wieder am Sommercamp teilnehmen und die Projektwerkstatt leiten.

Das Thema für die Projektwerkstatt sind die 17 Ziele für

Projektwerkstatt - Ideensammeln für die Aktivitäten zur Umsetzung der 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.
Projektwerkstatt – Ideensammeln für die Aktivitäten zur Umsetzung der 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklun

nachhaltige Entwicklung, die uns für die nächsten Monate, in Form eines Projekts, und für die kommenden Jahre als Wegweiser für das eigene Handeln im Alltag, begleiten.

Das Sommercamp und die SDG

Beim Sommercamp für selbstbestimmtes Leben geht es weniger um streng geregelte Tagesabläufe und fest strukturierte Vorträge, sondern vielmehr um die Diskussion zu Themen und den Austausch von Wissen und Erfahrungen untereinander.

Aufbauend auf dieses Credo finden wir uns im Uhrturmsaal des JUFA in Graz mit einem runden Tisch interessierter Mitredner wieder. Nach einführenden Worten zu den SDG fiel eine Wortmeldung nach der anderen. Die erste Reaktionen waren eher betrübt amüsiert über solch große Ziele, wie beispielsweise Ziel 1, Keine Armut, und wer diese denn verwirklichen wird. Im Zuge der Gesprächsrunde konnte das Bewusstsein vermittelt werden, dass jede und jeder einen Beitrag zur Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung leisten kann.

Jede und jeder und NICHT die anderen.

Die Blickrichtung zu ändern war der erste Schritt. Nun folgte das Umdenken und Umformulieren für Lösungen von Problemstellungen im eigenen Umfeld. Das soll heißen, wie kann ich Kollege X dabei unterstützen, dass er die Chance auf einen Arbeitsplatz mit fairer Entlohnung bekommt? Ich kann mit Kollege X  Informationen beschaffen, wo er Arbeitsstellen findet. Ich kann Kollege X aufbauen und ermutigen, sich diese neue Aufgabe zu zutrauen. Ich kann Kollege X beim Erlernen neuer Tätigkeiten helfen. …  So Vieles können wir alle tun – manchmal müssen wir einfach nur die Blickrichtung ändern.

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung

Ziel Nummer 17: „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ konnten wir mit Ottmar Miles-Paul gemeinsam ein Stück weit umsetzen und seinen Workshop zum Thema Empowerment mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung kombinieren.

Ermutigt durch den interaktiven Vortrag von Ottmar Miles-Paul stellten wir den TeilnehmerInnen im zweiten Teil des Vormittages die Frage, was jede und jeder Einzelne für die Erreichung der SDG 17 leisten kann. Siehe da, viele können nicht nur, sodern sind bereits in der Umsetzungsphase angekommen.

Die Aktivitäten der TeilnehmerInnen zur Erreichung der SDG 17. Einige werden schon umgesetzt, andere sind während des Workshops entstanden.
Die Aktivitäten der TeilnehmerInnen zur Erreichung der SDG 17

So grünt das Gras in Roswitha`s barrierefreiem Grasbett bereits. Mit ihrer innovativen Idee fördert sie nicht nur die eigene Gesundheit und ihr Wohlergehen, vielmehr setzt sie ein Zeichen gegen Ungleichheiten und zeigt, dass manche Problemstellungen durch Kreativität gelöst werden können. Roswitha verfolgt Sommercamp für selbstbestimmtes Leben weiterlesen

Überbelastung weltweit

Überbelastung am 2. August 2017 – ein Tag mit Botschaft

Logo des Earth Overshoot Day, des Welterschöpfungstages - das ist der Tag an dem man von Überbelastung der Erde spricht
Logo des Earth Overshoot Day, des Welterschöpfungstages – das ist der Tag an dem man von Überbelastung der Erde spricht

Heute, am 2. August 2017 ist es soweit, die Welt ist ausgebrannt. Alle Ressourcen, die ab heute verbraucht werden,  können von der Erde nicht mehr erneuert werden und Schadstoffe, wie zum Beispiel Treibhausgase, nicht mehr abgebaut werden. Die Welt leidet an Überbelastung.

Der heutige Tag wird als „Earth Overshoot Day“ oder „Welterschöpfungstag“  bezeichnet. Übrigens, wäre Österreich die Welt, dann hätten wir den Welterschöpfungstag in diesem Jahr bereits am 11. April erreicht.

Welterschöpfung und nichts passiert?

Heute ist nicht der erste Welterschöpfungstag. Am 19.Dezember 1987 wurde der erste Earth Overshoot Day errechnet. An diesem Tag, waren alle Ressourcen verbraucht, die unsere Umwelt innerhalb eines Jahres selbstständig liefern kann ohne Schäden davon zu tragen.

Knapp 30 Jahre später, wird unser Heimatplanet schon in den ersten acht Monaten  von uns so belastet, dass der natürlich vorhandene und erneuerbare Bestand verbraucht ist. Das Erstaunliche ist, dass das am heutigen Tag wohl kaum jemandem aufgefallen ist. Haben Sie das Gefühl, die Erde hat sich heute langsamer gedreht?

Wie auch bei anderen Überbelastungen äußeren sich diese nicht sofort. Erste, kleiner Symptome werden noch ignoriert, so lange bis es zur Überreizung und zum Ausbruch kommt.
Blicken wir nun zurück zu unserer Erde, dann äußert sich die Überlastung in Naturkatastrophen, die immer häufiger auftreten, in extremen klimatischen Veränderungen oder auch dem Rückgang der Artenvielfalt.

Nun bin ich mir sicher, Sie verstehen den Ernst der Lage!

Was nun? – Tipps für alle

Ich freue mich, wenn Sie sich auch diese Frage stellen. Es ist ganz einfach, wir müssen versuchen, die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen sinnvoll zu nutzen, mit Maß und Ziel anzubauen und zu ernten, möglichst ohne viel Abfall zu produzieren.

Utopia Logo - Utopia will Menschen, Organisationen und Unternehmen zusammenbringen, die mit uns gemeinsam einen wirksamen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft leisten wollen
Utopia will Menschen, Organisationen und Unternehmen zusammenbringen, die mit uns gemeinsam einen wirksamen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft leisten wollen

Jeder kann einen Beitrag gegen den Klimawandel erbringen und ist – unserer Welt zu liebe – dazu aufgefordert Taten zu setzen.

Welche Taten wir alle vollbringen können, das hat Utopia in dieser Bilderserie sehr gut zusammengefasst. Ich möchte Ihnen diese Punkte hier auch noch einmal aufzählen:

  1. Weniger ist mehr! Fangen Sie an sich Gedanekn zu machen was und wie viel Sie kaufen. Minimieren Sie so die Verschwendung von Rohstoffen und Produkten
  2. Teilen Sie! Viele Produkte und Maschinen verwenden wir im Alltag nur sehr selten. Teilen Sie diese mit Ihren Nachbarn oder Freunden und sparen Sie Energie und Rohstoffe, die für die Produktion neuer Geräte nötig wären. In Graz gibt es zum Beispiel einen AllerLEIHladen, bei dem man sich allerlei leihen kann.
  3. Bioprodukte kaufen, am besten regional und vor allem saisonal, spart Schadstoffemissionen ein. Hier findest du einen Saisonkalender von Utopia.
  4. Einsteigen bitte! – am Besten in ein öffentliches Verkehrsmittel!
  5. Steigen Sie um auf Ökostrom!
  6. Legen Sie Ihr Geld bei Ökobanken an, diese achten neben den Bankgeschäften, auf ethisch-ökologische Aspekte.
  7. Nutzen Sie energiesparende Lampen
  8. Probieren Sie doch mal „ohne Fleisch“
  9. Wärmedämmung hilft Ihrer Brieftasche und der Umwelt
  10. Vieles kann man selbst basteln, re- oder upcyclen, weniger Konsum, mehr Kreativität
  11. Weitere Tipps wie Sie Energie und Strom sparen können finden Sie als abschließenden Punkt von Utopia.

Gerne präsentieren wir Ihnen weitere Themen, Tipps und Tricks wie Sie zum Klimaschutz beitragen können auf der Facebookseite von unserem Projekt SDG! Mach mit! Schau das geht!

Gemeinsam können wir die Welt verändern!

Mehr Informationen über den Earth Over Shoot Day finden Sie hier.

Auf der Website www.overshootday.org finden Sie einen Rechner, mit dem Sie Ihren persönlichen Overshootday feststellen können. Unter der Rubrik „movethedate“ finden Sie weitere Beispiele was Sie mit Ihrer Familie, Ihren Freunden oder Ihrer Firma aktiv beitragen können!

Lassen Sie uns gemeinsam anpacken und den Weltüberlastungstag im kommenden Jahr wieder nach hinten verschieben.

Was nun? – Politik/Verwaltung und Medien

Alle vorher genannten Tipps sind Aufrufe und Informationen zu Verhaltensveränderungen der Menschen, die gegen die  Überbelastung unserer Erde wirken können. Aber steht denn überhaupt jemand dahinter? Sind das immer noch die Ideen alternativer Träumer?

Bild der Nordhalbkugel auf der Webseite für nachhaltige Entwicklung des Landes Steiermark
Bild der Nordhalbkugel auf der Webseite für nachhaltige Entwicklung des Landes Steiermark

In der Politik und in der öffentlichen Verwaltung ist das Thema Überbelastung, bzw. Erderschöpfung schon längst angekommen. Das zeigt sich in den Nachhaltigkeitsprogrammen, in der von mehreren Ministerien entwickelten Österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie, in den Programmen der Bundesländer, bis zur Gemeindeebene.

Nachhaltigkeit und das Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele ist aber nicht nur ein Programmthema, sondern ist mittlerweile auch ein wesentliches Kriterium für die Zuerkennung von Förderungen und den Zuschlag bei öffentlicen Ausschreibungen.

Nachfolgend finden Sie einige Links zu den nationalen und regionalen Programmen und Strategien.

Was nun? – Chancen und Risiken der Wirtschaft

Konsum vermeiden, Produkte und Dienstleistungen teilen oder tauschen, Reparieren statt ersetzen, alternative regionale Zahlungsformen, alternative Finazierungsformen oder kooperieren anstatt konkurrieren – all das klingt einfach, ist es aber nicht.

Im Gegenteil diese Entwicklungen können zu durchaus ungemütlichen oder sogar gefährlichen Unwettern in vielen Unternehmen führen.

Viele Start-ups  denken und arbeiten bereits mit diesen sich verändernden Herausforderungen, Produkten und Prozessen oder neuer Unternehmenskultur. Sie kooperieren auf Vertrauensbasis und messen ihren Erfolg eventuell auch am Happy Planet Index.  ;-))

Viele etablierte Unternehmen haben auch schon längst damit begonnen,  haben sich bereits den neuen Herausforderungen gestellt, gehen bereits den neuen Weg gemeinsam mit ihren KundInnen und LieferantInnen und lernen und unterstützen sich in unterschiedlichen Netzwerken, wie z.B dem Verein respACT Austria oder dem österreichischen Global Compact Netzwerk .

Sehr viele Unternehmen stehen dem immer lauter werdenden Ruf nach sich ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und  lange nicht mehr relevanten, aber wieder erwachenden Kundenbedürfnissen teilweise unvorbereitet gegenüber.   Gewaltigen Herausforderungen, Entscheidungen über nachhaltige Änderungen und die  eine unter andere auch risikante Übergangsphase sind zu überbrücken. Das Vertrauen in und Prozesse, Strategien und Kooperationen sind nachhaltig aufzubauen und zu erarbeiten – nachhaltig im Sinne von zukunftsorientiert, für alle derzeitigen und zukünftigen Generationen und im Sinne von Abbau und Vermeidung von Überbelastung – in jeder Hinsicht und zur Vermeidung von Kollaps und Raubbau im Unternehmen und überhaupt.

miraconsult gegen Überbelastung

Überbelastung und Erschöpfung sind uns gelegentlich auch nicht fremd.  Wir bemühen uns dagegen zu arbeiten, bei uns und in den Unternehmen und Organisationen, und nachhaltige Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Wir tun dies durch unser Beratungsangebot, im Rahmen von Mediationen und mit eigenen Projekten.

Derzeit liegt uns das Projekt “ SDG 17, mach mit!“ besonders am Herzen.  Wir freuen uns über reges Interesse und viele SDG PatInnen und informieren und unterstützen gerne bei der Planung und Umsetzung jeder auch noch so kleinen Aktivität auf dem Weg zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele.

Hier kommen Sie direkt zum Projekt :-))

Gemeinsam können wir die Welt verändern – gemeinsam an den 17 SDG arbeiten
Gemeinsam können wir die Welt verändern – gemeinsam an den 17 SDG arbeiten

As the old saying goes, „No one cares how much you know until they know how much you care.“

 

Der Lauf des Lebens

Laufen für einen guten Zweck

Es ist Anfang Juni und der Sommer zeigt sich bereits von seiner besten Seite.

Samstagnachmittag, knapp 30 Grad und was machen die Menschen in der Gemeinde Kalsdorf und Umgebung? Sie packen die Laufschuhe oder Nordic Walking – Stecken aus und stellen sich der 5 oder 12 km langen Lauf- beziehungsweise Walkingstrecke. Um bei dieser Hitze die Sportschuhe der Badehose vorzuziehen, braucht es mehr als nur den Antrieb, den inneren Schweinehund zu überwinden – zum Beispiel einen guten Zweck!

Die Naturfreunde Kalsdorf haben diesen Lauf ins Leben gerufen, um für einen jungen Kalsdorfer Mitbürger den Kauf eines Therapiegerätes zu unterstützen.

Genau genommen handelt es sich um den 12-jährigen Peter. Peter leidet an spastischer Tetraplegie. Durch die Möglichkeit des Trainings mit einem MOTOmed Bewegungstrainer soll sich der körperliche Zustand von Peter verbessern.

Bei unserer Recherche, was MOTOmed denn überhaupt ist, finden wir den passenden Spruch für diesen Lauf und unser Team – denn „Wer rastet, der rostet“! Das MOTOmed Bewegungstherapiegerät ermöglicht auch Menschen mit Bewegungseinschränkungen regelmäßige Bewegung, ob motorbetrieben, motorunterstützt oder aktiv mit eigener Muskelkraft.

Bei diesem tollen Benefizlauf findet jede und jeder Platz für ihre und seine Lauf- und Bewegungsmöglichkeit, das Lungenvolumen, die Hitzeresistenz und vor allem gute Gespräche mit Seinesgleichen. Besonders berührend finden wir, dass auch Peter teilgenommen hat!

Auf die Plätze, fertig los! Zahlreiche LäuferInnen und WalkerInnen starten am Benefizlauf für Peter - und Peter rollt mit! © Naturfreunde Kalsdorf
Auf die Plätze, fertig los! Zahlreiche LäuferInnen und WalkerInnen starten am Benefizlauf für Peter – und Peter rollt mit! © Naturfreunde Kalsdorf

Da können wir nicht anders, als auch mitzulaufen!

Team miraconsult läuft gemeinsam mit vielen anderen für Peter und für zumindest drei der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Die Startnummern von Team miraconsult vom Benefizlauf in Kalsdorf, vor dem Plakat der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung.
Die Startnummern von Team miraconsult vom Benefizlauf in Kalsdorf, vor dem Plakat der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Für ein selbstbestimmtes Leben, Gesundheit und Gemeinschaft.

3. Ziel: gute Gesundheitsversorgung für alle
3. Ziel: gute Gesundheitsversorgung für alle

Das Wunder „Leben“ ist ein beeindruckendes, erstaunliches und in manchen Momenten vielleicht auch furchteinflößendes, Ereignis. Nach neun Monaten geschütztem Umfeld geht es dann hinaus in eine ungewisse, neue Welt mit unterschiedlichen Lebens- und Gesundheitsbedingungen.

Jedem Kind wird gewünscht, dass es sein Leben gleichberechtigt und selbstbestimmt leben kann.

10. Ziel: reduzierte Ungleichheiten
10. Ziel: reduzierte Ungleichheiten

Wie es aber tatsächlich weitergehen wird bleibt ungewiss. Nicht jede oder jeder wächst unter denselben Bedingungen auf. Nicht jede oder jeder entwickelt sich gleich schnell oder durch die gleiche Art der Hilfestellung. Jeder Weg ist ein eigener. Auf jedem Weg sind unterschiedliche Barrieren zu meistern und Hilfestellungen gefragt.

17. Ziel: Partnerschaften um die Ziele zu erreichen
17. Ziel: Partnerschaften um die Ziele zu erreichen

Wir hoffen, dass die fleißigen Läuferinnen und Läufer, die sich, so wie unser Team MIRACONSULT, mutig durch die Sommerhitze gekämpft haben, den Kauf für den MOTOmed-Bewegungstrainer für die Therapie von Peter erlaufen sind und Peter so auf seinem weiteren Weg unterstützt werden kann – in seiner Gesundheitsvorsorge und für weniger Ungleichheit in den Lebensbedingungen.

Das Quartett von miraconsult, dass sich krankheitsbedingt von vier Damen zu einem gemischten Team verändert hat, ist gut verschwitzt und voller Elan über die Ziellinie gelaufen, motiviert für weitere Ziele.

Team miraconsult vor dem Benefizlauf in Kalsdorf.
Team miraconsult vor dem Benefizlauf in Kalsdorf.

 

 

 

 

Friede – Freude – Eierkuchen? – Tag der Mediation

„Friede – Freude – Eierkuchen?“ – Tag der Mediation in der Steiermark

„Herrscht in meinem Leben tatsächlich Friede, Freude, Eierkuchen oder trügt der Schein?“: Unter diesem Motto steht ein Aktionstag der steirischen MediatorInnen am 18. Juni (Internationaler Tag der Mediation). In Kooperation mit Pfarren und Religionsgemeinschaften wird an diesem Sonntag steiermarkweit vor Gotteshäusern zum Thema Mediation und konstruktive Konfliktkultur informiert.

Mehr über den österreichweit jährlich am 18. Juni stattfindenden Tag der Mediation erfahren Sie auf der vom österreichischen Netzwerk für Mediation eingerichteten Webseite Tag der Mediation.

Mehr über die Veranstaltungen zum Tag der Mediation in der Steiermark erfahren Sie hier.

Tag der Mediation in Lieboch

Tag der Mediation 2018 - Informationszeit in Lieboch -18. Juni - 9.30 bis 11.30 vor der Kirche
Tag der Mediation 2018 – Informationszeit in Lieboch -18. Juni – 9.30 bis 11.30 vor der Kirche

In Lieboch lade ich gemeinsam mit meiner Kollegin Karoline Avender dazu ein in Gesprächen über den eigenen Umgang mit Konflikten nachzudenken, bzw sich über die Konfliktlösungsmethode „Mediation“ zu informieren. Zur Stärkung gibt es ein Stück Weißbrot mit auf den Heimweg.

 

  • Informationszeit in Lieboch: 30 Uhr – bis 11.30 Uhr

Nach Ende der offiziellen Veranstaltung bieten wir gerne die Möglichkeit für Einzelgespräche mit einer der Mediatorinnen. Bitte tragen Sie sich in die aufliegende Liste ein.

Konfliktlösung ist immer individuell – miraconsult e.U.

Mediation ist eine Form der Konfliktlösung, die einer bestimmten Struktur folgt. Es ist eine international sehr bewährte Methode.

Hier erfahren Sie mehr über Mediation

Trotzdem ist das Verfahren immer individuell und an die Menschen und Situationen angepasst.  Mehr über meine Arbeit in der Mediation erfahren Sie hier auf unserer Webseite.

 

Buchteln statt Eierkuchen

Mediation bedeutet, dass gemeinsam nach der in jedem einzelnen Fall besten Lösung gesucht wird. Oft muss dazu auch, situationsbedingt, ein guter Plan neu überdacht werden.

Ein konfliktfreie Planänderung zum heutigen Tag war zum Beispiel,

  • meine Kollegin ist erkrankt – ich informiere alleine

    Buchteln statt Eierkuchen
    Buchteln statt Eierkuchen
  • die einzeln verpackten „Eierkuchen“ sind keine Option für Lieboch, denn die Pfarre ist, ebenso wie miraconsult e.U. und die Gemeinde Lieboch Klimabündnisbetrieb – ich backe Buchteln
  • alleine kann ich vielleicht nicht alle Gespräche führen – ich informiere zusätzlich, dass (nach Vereinbarung) unsere Bürotüre  sowieso immer für unverbindliche. kostenlose und selbstverständlich vertrauliche Informationsgespräche offen steht.

Ich freue mich bereits auf ein Gespräch mit Ihnen :-))

SDG17 in Lieboch startet durch – am Tag der Sonne 2017

SDG17 in Lieboch – Was ist das?

17 Sustainable Development Goals - 17 nachhaltige Entwicklungsziele zur Erreichung der Agenda 2030
17 Sustainable Development Goals – 17 nachhaltige Entwicklungsziele zur Erreichung der Agenda 2030

SDG17 in Lieboch ist unser neues Projekt. Mit vollem Namen heißt das Projekt „SDG17 in Lieboch – mach mit – Schau Das Geht – 17 Ziele erklärt, gezeigt und umgesetzt in Lieboch mit groß, klein, jung, alt, einheimisch und hergeflüchtet“.

Wir haben uns vorgenommen das Geheimnis der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals) zu lüften, zu entdecken in welchen Bereichen sie unser Leben betreffen und mit vielen Menschen gemeinsam in unseren Alltag zu integrieren. Wir wollen Menschen aufspüren, die bereits für ein oder mehrere SDGs aktiv sind. Wir wollen aber auch andere motivieren ebenfalls an zumindest einem SDG in ihrem Leben zu arbeiten. Unser Ziel ist, dass am Ende hinter jedem dieser Ziele zumindest ein Mensch, ein Unternehmen oder eine Organisation steht und zeigt, wie man selbst im Alltag, oder mit eigenen innovativen Ideen zur Erreichung der Ziele beitragen kann.

Wir stellen für dieses Projekt Informationen bereit, unterstützen alle, die sich beteiligen wollen bei der Umsetzung und Entwicklung ihrer Ideen und berichten darüber auf unseren Webseiten und auf Facebook und Twitter, einfach überall wo die Initiativen gesehen werden können, um zum Nach- oder Andersmachen zu motivieren.

Das Projekt wird unterstützt durch den Bildungsförderungsfonds des Forums Umweltbildung.

 

SDG17 in Lieboch startet am Liebocher Tag der Sonne – WARUM?

Tag der Sonne 2017 in Lieboch - Programm
Tag der Sonne 2017 in Lieboch – Programm

Wir KÖNNEN nur am Tag der Sonne in Lieboch starten. Dieser Tag, diese bereits traditionelle Veranstaltung, ist Teil unserer nachhaltigen Basis für das Projekt. Vor 10 Jahren wurde im Rahmen einer Klimabündnisveranstaltung die Idee geboren mit einer Samen- und Pflanzenbörse zum Schutz der lokalen Artenvielfalt beizutragen. Im Jahr darauf organisierten wir mit der Samen- und Pflanzenbörse erstmals einen Tag der Sonne.

Mittlerweile steht der Tag der Sonne auf vielen Beinen, viele Menschen arbeiten mit, viele Chancen finden einen fruchtbaren Boden, Angebote werden verkauft und getauscht und Ideen entwickelt. Die strengen, gemeinsamen Regeln lauten – selbst produziert aus umweltfreundlichen, fair produzierten oder recycelten, vorzugsweise regionalen Materialien oder aus fairem Handel, bzw. aus nachhaltigen Entwicklungsprojekten. Der Tag der Sonne unterstützt gleich mehrere der 17 Entwicklungsziele- nachhaltig und ist daher unsere ideale Bühne.

Hier ist die Veranstaltungsankündigung durch die Marktgemeinde Lieboch.

SDG17 in Lieboch – Start am Tag der Sonne – ABER WIE?

Logo der Generation Ökofair - Motto ist FAIRkaufen-FAIRhandeln-FAIRbinden
Logo der Generation Ökofair – Motto ist FAIRkaufen-FAIRhandeln-FAIRbinden

 

Nein, wir starten mit keinem Feuerwerk. Wir bauen ganz einfach unseren fairen und nachhaltigen Handelsstand auf und packen noch viel mehr in unsere Marktkoffer, als üblich.

 

Freut euch auf:

  • unser neues Projekt „SDG17 in Lieboch“
    • Information zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen
    • Ideenbox
    • Anmeldung zum Mitmachen
  • Öko-faire Waren aus dem Generation-Oekofair Shop:
    • Unraffinierte Shea-Butter aus einem Frauenprojekt in Ghana
    • Handgenähte Taschen aus einem Frauenprojekt in Albanien
    • Das „Sonnenglas“, hergestellt in einem Sozialprojekt in Südafrika
    • Faire Computer-Mause des Vereins Nager-IT, hergestellt in Deutschland
    • Kirschkernkissen hergestellt aus Recycle- Materialien in Graz
  • Birgit Winkler stellt ihr wunderbares, neues Buch „Rot wie die Hoffnung“ vor

„Generation-Oekofair “ ist unser Angebot zum fairen Handel und zur Unterstützung von Initiativen zum Aufbau einer Lebensgrundlage. Besuchen Sie den Shop der Generation Ökofair oder lesen Sie Neuigkeiten im Blog und auf der Facebookseite.

Hier erfahren Sie mehr über unsere wichtigsten Projekte.

Special Olympics World Wintergames – Was bleibt

Was sind die Special Olympics

Das Special Olympics Logo zeigt 5 symbolische Menschen, die sich die Hand reichen, sich miteinander im Sinne des Special Olympics Gedanken und auch die 5 Kontinente verkörpern. Sie werden umschlossen von einem roten Herz. Das Herz steht für Werte und Tugenden, die alles Leben verbinden und das Mit- und Füreinander vorantreiben.
Das Logo zeigt 5 symbolische Menschen, die sich die Hand reichen, sich miteinander im Sinne des Special Olympics Gedanken und auch die 5 Kontinente verkörpern. Sie werden umschlossen von einem roten Herz. Das Herz steht für Werte und Tugenden, die alles Leben verbinden und das Mit- und Füreinander vorantreiben.

Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung. Mit dem Mittel „Sport“ soll die Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft verbessert werden.

Am Freitag, den 24. März 2017 gingen die Special Olympics World Wintergames 2017 mit einem rauschenden Abschlussfest in der  Grazer Stadthalle zu Ende. Einige Eindrücke von den Spielen erhalten Sie durch das Eröffnungsvideo, von der offiziellen Webseite der „World Winter Games 2017 in der Steiermark.

Was ALLE von den AthletInnen lernen

Special Olympics - Nicht schneller, höher, weiter sondern langsamer, bewusster, menschlicher - Slogan der Special Olympics
Nicht schneller, höher, weiter sondern langsamer, bewusster, menschlicher – Slogan der Special Olympics

Was alle vom Geist der Special Olympics AthletInnen lernen können formuliert Jürgen Winter, der Special Olympics-Österreich Präsident so: “ Die Ehrlichkeit, die Offenheit und die Herzlichkeit der Menschen ist nicht zu überbieten. In den Begegnungen mit intellektuell beeinträchtigten Menschen, die klar und offen auf andere zukommen, lernt man was wirklich wichtig ist im Leben.

Während der Spiele haben rund 80.000 Fans, 3000 freiwillige HelferInnen, knapp 1.000 MedienvertreterInnen, sowie rund 2.000 Ehrengäste und KongressteilnehmerInnen, sowie  die Menschen in den sogenannten „Host Towns“, in den Hotels und auf der Straße , von den 2.700 AthletInnen aus 105 Nationen gelernt.

Einige Eindrücke von den Erfahrungen, die die Menschen durch die Wettbewerbe und die AthletInnen machen durften, lesen Sie auf den Webseiten, z.B. von der Gastgebergemeinde Lieboch, den vielen freiwilligen HelferInnen oder den vielen Schulprojekten.

Wie die World Winter Games der Wirtschaft nutzen

Die internationale Strahlkraft der Spiele hat für den Tourismus ein großes Nächtigungsplus gebracht.  Die heimischen Betriebe und die öffentliche Hand konnten zusätzliche Einnahmen erzielen. Die vielen SportlerInnen und ihre BetreuerInnen und Familien werden, ebenso wie die weltweiten Medienberichte, das grüne Herz der Steiermark in der Welt bekanntmachen.

Einige Zahlen und wirtschaftliche Fakten sind in den folgenden Medienberichten gut zusammengefasst.

Was wirklich wichtig ist und bleiben soll

Was an den Spielen wirklich wichtig ist und bleiben soll formulierte der Veranstalter bei der Eröffnungsrede so:

Siegerehrung Gold für Christoph Sagl, Eisschnellauf 500m
Christoph Sagl freut sich über die Goldmedaillie im Eisschnellauf über 500m

„Wir wollen allen intellektuell beeinträchtigten Menschen rund um den Globus das Gefühl vermitteln, ein Teil unserer Gesellschaft zu sein und nicht am Rand zu stehen, sondern mittendrin.“

Damit dieses Gefühl aber auch nach den Spielen aufrecht bleibt und Realität wird, braucht es mehr. Es braucht Chancen und Unterstützung durch Förderung, nicht aber die Fokussierung auf besondere Bedürfnisse.

Menschen mit Down Syndrom haben das Bedürfnis nach Bildung, Arbeitsmöglichkeiten, Freunden und ein bisschen Liebe. Das sind keine besonderen Bedürfnisse, wird uns in diesem You Tube Video “ Not Special Needs“ eindrucksvoll erläutert.

Als Beispiel dafür wie wichtig es für alle Menschen ist Chancen zu erhalten, gefördert zu werden und arbeiten zu dürfen um ein selbstbestimmtes Leben zu führen, haben wir noch einige Videos und Berichte gesammelt, die potentiellen ArbeitgeberInnen  Mut machen sollen, auch Menschen anzustellen, die auf andere Weise gefördert werden müssen, als andere BerufsanfängerInnen.

Wie so oft, ist es aber der Sport, der es Menschen ermöglicht sich zu beweisen und mit der richtigen Förderung selbstverantwortlich zu bestehen. Das sehen wir am Beispiel des jungen oberösterreichischen Gespannfahrers Phillip Aigner.

Für ein dauerhaft gutes Zusammenleben ist dauerhafter Respekt zwischen den Menschen und der richtige Umgang miteinander wesentlich. Und auch das ist kein „besonderes Bedürfnis“.

Wie es gehen kann zeigt uns dieses Video.

In diesem Sinne möchte ich Sie gerne ermutigen den Menschen, allen Menschen, nicht nur anlassbezogen das Gefühl zu geben dazu zu gehören, sondern dieses Gefühl Realität werden zu lassen.

Wenn wir IHNEN bei der Überwindung möglicher erster Hürden behilflich sein können, unterstützen wir Sie gerne.

 

„Keine Chance“ – wurde mit Gold und Silber prämiert

Dein Versuch dich selbständig zu machen hat KEINE Chance. Das hören viele Menschen. Wer sich davon nicht entmutigen lässt, kann oft das Gegenteil beweisen.

Wir gratulieren herzlich

Wir gratulieren Herbert Eisel von ganzem Herzen. Seine Liköre sind ausgezeichnet worden.

Keine Chance hieß es. Nun sind Liköre - Vanille, Kaffee und Wacholder - ausgezeichnet worden.
Bild der 2017 ausgezeichneten Liköre – Vanille, Kaffee und Wacholder – von Herbert Eisel

Steirische Likör- und Edelbrandprämierung 2017

Gold

  • Vanillelikör

Silber

  • Kaffeelikör
  • Wacholderlikör

Auf seiner Webseite, www.he-stmk.at,  kann man sehen wie stolz Herr Eisel auf seine Produkte und seinen Erfolg ist.

 

„Keine Chance“ wird zum Erfolg

Stolz präsentiert Herbert Eisel sein Körbe und seine Liköre
Stolz präsentiert Herbert Eisel sein Körbe und seine Liköre

Dieser Erfolg ist eine besondere Leistung, durch die  Herr Eisel auch anderen Menschen Mut gibt. Mit seinem starken Willen und viel Arbeit hat er es geschafft eine schwierige Lebenssituation zu bewältigen, obwohl keiner an ihn glaubte.  Auf der Seite „über mich“ erzählt er seine Geschichte. Obwohl die Bank und die Förderstellen ihre Unterstützung ablehnten, da sie nicht an seinen Erfolg glaubten, hat er es geschafft.

Doch was ist notwendig, damit so ein Erfolg gelingt?

Mit Stolz präsentiert herr Eisel seine drei Gewinner der steirischen Likör- und Edelbrandprämierung 2017- Vanillelikör, Kaffeelikör und Wacholderlikör
Mit Stolz präsentiert herr Eisel seine drei Gewinner der steirischen Likör- und Edelbrandprämierung 2017- Vanillelikör, Kaffeelikör und Wacholderlikör

Mahatma Gandhi sagt, „Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamen Willen“. Aber was genau macht diesen Willen zum Erfolgsfaktor? Dazu gehört jedenfalls

  • der Wunsch die derzeitige Situation zu verändern,
  • der Mut auf die eigenen Träume zu bauen,
  • die Bereitschaft viel zu lernen, viel zu Arbeiten, auf Menschen zu zu gehen und Rat einzuholen,
  • Hilfe anzunehmen, aber  dennoch die Selbstverantwortung nicht aufzugeben und nicht zu vergessen
  • Ausdauer und die Kraft nach Rückschlägen nicht aufzugeben.

Kann man es ganz alleine schaffen?

Man kann, aber das Risiko, trotz aller Mühe, nicht genug Ressourcen (Kraft, Geld, Gesundheit, Wissen) zu haben, ist viel größer. Der Weg zum Erfolg ist wesentlich leichter,wenn man sich an Menschen oder Institutionen wenden kann,

  • die das erforderliche Wissen und Können weitergeben
  • die einem  finanzielle Übergangshilfe geben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konfliktfasten – ein herausforderndes Vorhaben

Sich in der Fastenzeit „Konfliktfasten“ vorzunehmen, ist ein herausforderndes Vorhaben. Fasten wird als Gestaltungselement des Lebens gesehen und ist historisch in zahlreichen Religionen belegt. Heute  wird nicht nur aus religiösen Gründen gefastet. und kommt in vielfältigen Formen vor, die immer von Ritualen begleitet werden.

Lesen Sie mehr über die Geschichte, die Ziele und Arten des Fastens des Fastens bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Fasten

Aktion Konfliktfasten Steirischer MediatorInnen

Im Rahmen der Aktion Konflikt-Fasten Steirischer MediatorInnen lade ich sie herzlich ein sich  am Konfliktfasten zu beteiligen.  Was das heißt oder heißen kann, wurde von  MediatorInnen auf der Konfliktfasten Karte beschrieben.

Kann man auf Konflikte verzichten

Für Konflikte braucht man meistens einen oder mehrere Konfliktpartner. Das sind Menschen oder Organisationen, deren Zielvorstellungen, Werthaltungen oder Interessen, in einer Angelegenheit, die für alle Beteiligten wichtig ist, mit unseren unvereinbar sind oder zu sein scheinen. Was nützt es also, wenn wir Konfliktfasten und die anderen nicht mittun? Wer sich nicht mehr für seine Interessen und Ziele einsetzt hat doch schon verloren, aufgegeben oder verschiebt, im Fall des Fastens, die Auseinandersetzung für einen bestimmten Zeitraum.

Konfliktfasten
Konfliktfasten – eine Aktion der steirischen MediatorInnen, die zum Verzicht auf konfliktförderndes Verhalten in der Fastenzeit einlädt

Verzichten Sie in Ihrem Verhalten auf:

  • Vorwürfe
  • Kontrolle
  • Abwertungen
  • Drohungen
  • Rückzug
  • Misstrauen
  • Zweifel
  • Groll
  • Schmollen
  • und auch auf Hilflosigkeit

 

 

Interessante Informationen über Konflikte finden Sie auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Konflikt

Fasten als Projekt

Oft wird gefragt, warum es dazu eigens festgelegte Zeiten gibt? Ob es nicht viel besser wäre, immer auf diese das Leben verbessernde Weise zu leben? Nun, man kann das Fasten als Projekt sehen. Das Vorhaben lautet in einem genau definierten Zeitraum, unter Einsatz der dafür notwendigen Ressourcen und in der gewünschten Qualität, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Im Falle des Fastens ist das Vorhaben der Verzicht auf etwas, die notwendigen Ressourcen sind oft Alternativen zu den bisher verwendeten Mitteln oder Verhaltensweisen. Die Qualität wird bestimmt durch die Ernsthaftigkeit und Kreativität in der Umsetzung. Das Ziel ist dauerhafte Verbesserung durch die Erfahrung, dass der in der Fastenzeit gelebte Verzicht zu einer positiven Veränderung geführt hat.

Fastenziel – positive Konfliktkultur

Kultur ist im weiten Sinn ein System von Regeln und Gewohnheiten, die das Zusammenleben und Verhalten der Menschen leiten.

Ausführliche Informationen zur Definition und Entstehung von Kultur haben wir wieder bei Wikipedia gefunden: https://de.wikipedia.org/wiki/Kultur

Konfliktfasten hat eine positive Konfliktkultur zum Ziel.

Konfliktkultur
Konfliktfasten führt zu einer positiven Konfliktkultur

Sie erreichen:

  • Verständnis
  • Offenheit
  • Vertrauen
  • Zuversicht
  • Lebensmut
  • Ideen
  • Gespräche
  • Verzeihen
  • Positive Sicht
  • Reflexion

 

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg  beim Konfliktefasten. Gerne stehen wir Ihnen auch mit Fastentipps zur Verfügung.

Konflikte, die mit Fasten nicht zu lösen sind

Manche Konflikte sind schon sehr schwierig und verfahren. Es hilft  auch nicht mehr, wenn ein oder mehr Beteiligte auf konfliktförderndes Verhalten verzichten. In diesem Fall kann es sehr hilreich sein sich  die Unterstützung von ExpertInnen zu holen.

In der MediatorInnenliste des Bundesmininsteriums für Justiz finden Sie die österreichweite Liste der MediatorInnen: http://www.mediatorenliste.justiz.gv.at

Gerne stehe auch ich Ihnen bei Mediationen oder anderen Konfliktlösungs- und Konfliktsverhinderungsvorhaben zur Verfügung: http://www.miraconsult.at/mediation/