Alle Beiträge von Monika Hirschmugl-Fuchs

SDG17 – Tag der Sonne in Lieboch

Am Tag der Sonne schließt sich der Kreis

Vorbereitung für den Tag der Sonne - ToDo_Liste
ToDo_Liste für die Arbeit mit den SDG

Vom Tag der Sonne zum Tag der Sonne, so haben wir unser Projekt „SDG17 in Lieboch – mach mit, Schau das geht“  geplant.  Nun blicken wir auf ein arbeits- und lehrreiches Projektjahr zurück. Wir sammeln die vielen wertvollen Begegnungen, Informationen und Erlebnisse und freuen uns darauf diese am 6. Mai allen interessierten Menschen präsentieren zu dürfen.

Gerne können Sie sich aber bereits jetzt auf unserer Webseite und auf unserer Projekt Facebookseite über den Stand der Aufzeichnungen informieren.

Gleichheit für alle Menschen von Johanna Tappler

Johanna Tappler hat für den Tag der Sonne ein wunderbares Gedicht über die Gleichheit für alle Menschen geschrieben.  „Danke“ Johanna, deinen Worten haben wir nichts mehr hinzuzufügen :-)).

Gleichheit für alle Menschen
von Johanna Tappler

Wir Menschen sind gleich.
Egal ob Indianer oder Inder.
Ob Japaner oder Chinesen.
Egal ob weiß, schwarz oder rot.
Egal ob gut oder böse.
Egal ob wir die Wahrheit sagen oder ob wir Reue zeigen.
Ich möchte auch Gleichheit und Gerechtigkeit im Leben
von Frauen in Indien und anderen Ländern der Dritten Welt.
Wir sind alle gleich und gerecht von Herzen.

Tag der Sonne – das Programm

Mit bewährten und neuen Partnern für ein nachhaltiges und gutes  Leben für alle erwarten wir Sie und haben auch kleine Überraschungen für Sie bereit. Um für Ihre Stärkung zu sorgen haben die Feuerwehrkameraden und Ihre HelferInnen gut aufgekocht. Bei den Rot-Kreuz HelferInnen und dem Blutspendeteam können Sie einen Beitrag zur Lebensrettung vieler Menschen leisten.

Unser Programm am Tag der Sonne
tag_der_sonne18_das Programm

div-in-co baut Brücken

Das  Projekt div-in-co

Projekt divinco - logo
Projekt divinco – logo

div-in-co steht für „Diversität, Inklusion und Consulting“ und bietet Beratung und Begleitung für Unternehmen und für Frauen mit Fluchterfahrung – kostenlos und individuell abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse.

Unsere Gesellschaft wird vielfältiger, Menschen aus verschiedenen Ländern bringen ihre Berufs- und Lebenserfahrung mit in ihr neue Heimat.

Caritas & Du
Caritas & Du – Logo

Dazu gehört auch die besondere Gruppe der Frauen, die in Österreich Asyl erhielten und für die die Caritas nun mit dem Projekt div-in-co (Diversität, Inklusion, Consulting, www.divinco.at ) einen besonderen Akzent setzt:

In der Steirmark, in Salzburg und in Oberösterreich trägt div-in-co dazu bei, dass heimische Unternehmen und Frauen mit Fluchterfahrung zueinanderfinden. Erfahren Sie mehr über das Projekt div-in-co auf der Projektwebseite: www.divinco.at

div-in-co ist doppelt sinnstiftend

div-in-co bietet kostenlose Beratungsangebote sowohl für Betriebe, als auch für geflüchtete Frauen. So will das Projekt dem Fachkräftemangel auf seiten der Wirtschaft entgegenwirken, die Diversitätsvorhaben von Unternehmen stärken und gleichzeitig die nachhaltige Inklusion von Frauen mit Fluchterfahrung am Arbeitsmarkt fördern, sowie deren gesellschaftliche Teilhabe begünstigen.

Aufruf an Unternehmen: „Erfolgsfaktor Diversität – Vielfalt gewinnt!“

  • Sie sind als Unternehmen vom Fachkräftemangel bedroffen?
  • Sie möchten sich über Potenziale geflüchteter Menschen informieren?
  • Sie möchten kompetent und kostenlos beraten werden?

In der Steiermark sind Menschen aus weit über 160 Nationen zu Hause. Diese kulturelle Vielfalt spiegelt sich auch in den Unternehmen wider. Die Förderung von Vielfalt in Unternehmen erhöht deren Marktchancen und macht Innovationspotentiale nutzbar. Eine solche Unternehmenskultur fördert nicht nur das Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens, sie bietet auch handfeste ökonomische Vorteile, die das div-in-co Team für Sie sichtbar macht.

Kostenlose Beratung im Wert von bis zu 12.000 Euro

Das div-in-co Team kann pro Bundesland 30 Unternehmen auf ihrem Weg zu einer inklusiven Unternehmenskultur durch maßgeschneiderte Dienstleistungen und Beratungen in Höhe von bis zu 12.000 Euro begleiten.

Steirische Unternehmen – aller Sparten und Größenordnungen – können sich ab sofort bewerben.

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Foto (honorarfrei, © Paul Lauer): Das div-in-co Team der Caritas Steiermark: Bettina Muri, Monika Hirschmugl-Fuchs, Martina Linzer, Paul Lauer, Eleonora Wenzel und Edith Zitz (von links)

Interessierten UnternehmerInnen bietet das div-in-co Team ein exclusives und individuelles Beratungsgespräch vor Ort in Ihrem Betrieb an, um Ihnen bei etwaigen Fragen zur Bewerbung zur Seite zu stehen.

Es können maximal 30 Plätze vergeben werden. Bewerbungen können Sie entweder

Die Ausschreibung_div-in-co Beratung können Sie auch hier als PDF herunterladen.

Hier können Sie den Bewerbungsbogen div-in-co Beratung direkt als PDF herunterladen.

Weitere Informationen und den Bewerbungsbogen für die Steiermark finden Sie unter www.divinco.at/aktuelles

Das div-in-co Team freut sich auf Ihre Teilnahme.

Kontakt und Rückfragehinweis:

Email: divinco@caritas-steiermark.at| Web: www.divinco.at, Frau Mag.a Martina Linzer (Projektkoordinatorin Steiermark), Mobil: +43 676 88015 8569 

SAVE THE DATE!

Erfolgsfaktor Diversität – Vielfalt gewinnt!

Unter diesem Motto findet am 20. JUNI 2018 von 10h-13h ein Netzwerktreffen & Impuls Business Brunch für Unternehmen im Rahmen des ESF- geförderten Projektes div-in-co im Coworkingspace Lendloft, Lendplatz 40 in 8020 Graz, statt. Die Caritas der Diözese Graz-Seckau freut sich auf einen regen Austausch von Good Practise Beispielen zum Thema Gleichstellung und Diversität mit Fokus auf nachhaltige Inklusion von Frauen mit Fluchterfahrung auf dem Arbeitsmarkt. Begrenzte TeilnehmerInnenzahl, Anmeldungen bis 13. Juni 2018 unter divinco@caritas-steiermark.at erbeten!

 

 LOGOS von den Foerdergebern, EU Sozialfonds, Sozialministerium und dem Projekttraeger Caritas
LOGOS von den Foerdergebern, EU Sozialfonds, Sozialministerium und dem Projekttraeger Caritas

Dieses Projekt wird aus Mitteln des  Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Investitionspriorität „Gleichstellung von Frauen und Männern“ und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz finanziert und wird durch die Trägerorganisation Caritas (Salzburg, Oberösterreich und Steiermark) umgesetzt.

div-in-co und die nachhaltigen Entwicklungsziele

Ich freue mich sehr zu diesem Projekt beitragen zu dürfen, denn die Zielsetzung von div-in-co trägt sehr stark zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele SDG5 und SDG8 bei.

5. Ziel: Geschlechtergerechtigkeit
5. Ziel: Geschlechtergerechtigkeit
8. Ziel: gute Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum
8. Ziel: gute Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum

nachhaltig satt und zufrieden – so einfach geht´s

Nachhaltig satt und zufrieden – das empfinden wir als großes Stück Lebensqualität und Lebenschance. Was wir damit meinen?

Was verstehen wir unter satt und zufrieden?

Eier von den eigenen freilandhühnern, Mehl aus der Region, sin dnur zwei der Zutaten der schmackhaften Nudeln der Familie Temmel
Einige der Zutaten der schmackhaften Nudeln der Familie Temmel

Ganz einfach , wenn es uns immer wieder gelingt uns unseren Hunger zu stillen und uns an unserem Essen zu freuen.

Uns fällt oft auf, dass eine ganz andere Wertschätzung gegenüber dem Essen entsteht, wenn wir stolz auf die Zutaten sind, weil wir erzählen können,

  • wo, wie und durch wessen Arbeit die Lebensmittel produziert (gesät, gezüchtet, gepflegt, geerntet, verarbeitet) wurden
  • warum die eine oder andere Zutat derzeit durch andere ersetzt wird und warum so manches in diesem Jahr süßer schmeckt als im Vorjahr
  • dass wir unsere persönlichen Anregungen diskutieren können, z.B die Verpackung, mögliche Variationen oder was es auch  in Zukunft (wieder) geben sollte

Wann können wir nachhaltig satt und zufrieden sein ?

Wir denken, dass wir dann am Besten  nachhaltig satt, zufrieden, gesund und glücklich sein können, wenn

  • es Bauern gibt, die Lebensmittel in unserer Umgebung produzieren und auch an uns direkt abgeben und das möglichst immer und immer wieder
  • es Schnittstellen gibt, die für die Verbindung zwischen den lokalen/regionalen  ProduzentInnen und KondumentInnen herstellen.
15. Ziel: Leben an Land
15. Ziel: Leben an Land

Als Beispiel dafür haben wir die die Nudelmanufaktur Temmel und Kerstins Hofladen porträtiert.  

Wir sind der Meinung, dass die Familie Temmel für das SDG15 steht und  wünschen allen Gemeinden solche  Orte und Menschen :-))

Hier geht es noch einmal zu unserem Beitrag über Kerstin und Walter Temmel.

 

Die Liebocher Neujahrsgeiger und das neue Jahr

Die Neujahrsgeiger des Musikvereins Lieboch haben uns  wunderbare, musikalische Wünsche für das Jahr 2018 überbracht. Sie haben uns damit aus unseren Abschluss-, Vorbereitungs- und Aufräumaktivitäten gelockt und ein nachhaltiges Lächeln ins Gesicht gezaubert. Danke dafür :-))

Die Neujahrsgeiger und das gute Beispiel

Die fröhlichen Klänge der Neujahrsgeiger haben uns tatsächlich aufgeweckt und uns ein gutes Beispiel aufgezeigt. Ich sortierte gerade meine lange Liste mit Themen und Links, die ich Ihnen unbedingt zum Jahresabschluss noch mit in das neue Jahr geben wollte. Da waren Tipps zur Konfliktlösung und für eine erfolgreiche  Jahresplanung, Ermahnungen bezüglich des immer noch zu wenig nachhaltigen Verhaltens, verstärkt durch einprägsame Videos, Erklärungen,  Erläuterungen und Informationen zu unserem Projekt „SDG17 in Lieboch – Mach mit! Schau das geht.“  Worüber ich grübelte war, wie ich die Botschaften denn formulieren könnte, damit diese ankommen und wirken, welche motivierenden Beispiele ich aufzählen könnte.

Da stand es vor der Tür – unser gutes Beispiel, die Neujahrsgeiger, mit der besten aller Botschaften:

Egal wie viele Aufgaben immer auf Sie warten, lassen Sie doch im neuen Jahr immer wieder einmal Ihre Computermäuse, Schraubenschlüssel, Kochlöffel, Vortragsunterlagen, Besen, Schaufeln, Telefone, Stethoskope, oder welche Werkzeuge auch immer, einfach liegen und nehmen Sie sich eine Auszeit. Gehen Sie hinaus und zaubern Sie, einem oder vielen, Mitmenschen ein Lächeln ins Gesicht. Denken Sie sich nichts dabei, wenn Sie es sofort zurückbekommen. Das liegt in der Natur der Sache und auch, dass Ihnen danach und in Zukunft alles leichter und einfacher von der Hand geht, ist vorprogrammiert.

Die Neujahrsgeiger der Marktmusikkapelle Lieboch wünschen ALLEN ein gutes Jahr 2018 und fairteilen nun auch die Botschaft der SDG17 - gemeinsam für ein gutes Leben für ALLE
Die Neujahrsgeiger der Marktmusikkapelle Lieboch wünschen ALLEN ein gutes Jahr 2018 und fairteilen nun auch die Botschaft der SDG17 – gemeinsam für ein gutes Leben für ALLE

Die Neujahrsgeiger sind die guten Boten

Die musikalischen Neujahrsgrüße waren noch nicht verstummt, da war es für uns schon klar: Wer mit so schönen Klängen Freude bereitet, ist auch der beste Bote für die Verbreitung der Botschaft der nachhaltigen Entwicklungsziele, „arbeiten wir gemeinsam an einem guten Leben für alle“.

11. Ziel für nachhaltige Entwicklung: Städte und Gemeinden nach nachhaltigen Konzepten, in Anbetracht der regionalen Möglichkeiten, entwicklen.
Ziel 11: nachhaltige Städte und Gemeinden

Wie erwartet waren die MusikerInnen an unserem Projekt sehr interessiert und werden nun, mit der „guten Schokolade“ des Projektes „Plant for the Planet“ Bäume pflanzen, mit dem vom Klimabündnis Österreich zur Verfügung gestellten Booklet „Globale Ziele sand net deppert“ und unserem Flyer, die globalen Entwicklungsziele ein Stück weiter tragen. Danke auch dafür!

16. Ziel: Frieden und Gerechtigkeit
16. Ziel: Frieden und Gerechtigkeit

 

Wir finden das Neujahrsgeigen und überhaupt das gemeinsame Musizieren sind wesentliche Beiträge zu SDG11 (nachhaltige und inklusive Städte und Siedlungen) und SDG16 (Frieden und Gerechtigkeit).

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein sehr gutes Jahr 2018
mit vielen positiven Momenten, die Sie ermöglichen und (zurück-)erhalten. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit und freuen uns auf viele Weitere 2018.

Das Team von miraconsult e.U.

Monika Hirschmugl-Fuchs und Johanna Hirschmugl

PS: Wer die „weltverschönernde“ Wirkung der Liebocher Musiker und MusikerInnen gerne einmal selbst erleben möchten, findet alle  Konzerttermine auf der Webseite des Musikvereines.

 

 

Best of Austria – Bildung für nachhaltige Entwicklung

Best of Austria: SDG17 in Lieboch – mach mit, Schau Das Geht

Urkunde - Bildung fuer nachhaltige Entwicklung - Best of Austria 2017
Urkunde – Bildung fuer nachhaltige Entwicklung – Best of Austria 2017

Nein, wir haben nicht getanzt, gesungen oder gejodelt, sondern wir wurden anders Best of Austria. Gemeinsam mit jeweils 3 Projekten aus 5 Kategorien erhielten wir die Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) für unser Projekt „SDG17 in Lieboch – mach mit, Schau Das Geht.

Wir freuen uns sehr.

Ausgezeichnet wurden Projekte und Initiativen rund um das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die globalen, nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG).  Die ausgezeichneten Projekte haben das Ziel einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer lebenswerten Zukunft mit zu gestalten. Im Sinne von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sollen die Projekte und Initiativen dabei unterstützen Wissen, Fähigkeiten, Werte und Einstellungen zu vermitteln, die erforderlich sind um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Ausgezeichnet „Lernen für die Zukunft

Bildung für nachhaltige Entwicklung - Best of Austria - Logo
Bildung für nachhaltige Entwicklung – Best of Austria – Logo

 

„wir sollen alle selbst der Wandel sein, den wir in der Welt sehen wollen“

Mit diesen Worten von Mahatma Gandhi wurden die BesucherInnen zur Veranstaltung „Lernen für die Zukunft“ willkommen geheißen.

 

BEST OF AUSTRIA © Melanie Salzl_FORUM Umweltbildung (13)_Monika_Hirschmugl-Fuchs
BEST OF AUSTRIA © Melanie Salzl_FORUM Umweltbildung

Die Auszeichnungs-veranstaltung wurde organisiert und moderiert vom Forum Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung. Gastgeber waren das BMLFUW und das Land Oberösterreich. Wir bedanken uns sehr herzlich!

Das Team miraconsult prsentiert gemeinsam mit der Gratulantin die Urkunde
BEST OF AUSTRIA © Melanie Salzl_FORUM Umweltbildung (46)_miraconsult_Urkunde

Hier lesen Sie den gesamten Bericht der Auszeichnungs-veranstaltung in Linz.

Wir freuen uns, dass die Information über die Auszeichnungen im „oeko-news“ Newsletter auch medial sichtbar wurde: https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1116158

SDG und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die nachhaltigen Entwicklungsziele sind in aller Munde und das ist gut so. Durch die gemeinsame Arbeit an der Erreichung der 17 vereinbarten Ziele soll in den nächsten 15 Jahren:

  • nachhaltige Steiermark - SDG - Agenda 2030
    nachhaltige Steiermark – SDG – Agenda 2030

    weltweit, extreme Armut beseitigt,

  • Ungleichheit und Ungerechtigkeit bekämpft und
  • der Klimawandel verhindert werden.

Dazu braucht es alle Menschen, vor allem aber die Kinder und jungen Menschen sollen auf eine Art für die Zukunft lernen, die eine gute Zukunft für ALLE erhoffen lässt.

Die Nachhaltigkeitskoordinationsstelle im Land Steiermark unterstützt „nachhaltige Entwicklungsthemen“ bereits seit vielen Jahren und stellt auch zur Agenda 2030 und den nachhaltigen Entwicklungszielen viele Informationen und die Links zu den bereits aktiven regionalen, nationalen und globalen Netzwerken zur Verfügung. Unter anderem finden sich auch die Verweise zu passenden Unterrichtsmaterialien für alle Altersstufen und der Link zur größten Unterrichtsstunde der Welt

Die größte Unterrichtsstunde der Welt

The World“s Largest Lessondie größte Unterrichtsstunde der Welt – ist ein Teil des Projektes Everyone.

The worlds largest lesson - die größte Unterrichtsstunde der Welt
The worlds largest lesson – die größte Unterrichtsstunde der Welt

Sie soll helfen, die Globalen Ziele mit allen 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten zu teilen. Der Startschuss für diese weltgrößte Unterrichtsstunde war am 18. September 2017. Auf der Webseite der größten Unterrichtsstunde findet sich viel Material, um Kindern und Jugendlichen in aller Welt die Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung vorzustellen und Gemeinschaftsbewusstsein durch gemeinschaftliches Handeln zu fördern. http://worldslargestlesson.globalgoals.org/de/

Die weltgrößte Unterrichtsstunde auf der Seite Nachhaltigkeit Steiermark: http://www.nachhaltigkeit.steiermark.at/cms/ziel/133709976/DE/

Ein PDF-Wegweiser für junge Leute für die nachhaltigen Entwicklungsziele kann hier, unter anderem, ebenfalls heruntergeladen werden.

Wissen für Alle – kreativ und auf allen möglichen Wegen

Project everyone - Bilder zu den nachhaltigen Entwicklungszielen
Project everyone – Bilder zu den nachhaltigen Entwicklungszielen

Im Projekt Everyone stellen  KommunikationsexpertInnen, FilmemacherInnen und KampagnenmanagerInnen und wer immer möchte, Fähigkeiten und Ressourcen ehrenamtlich zur Verfügung um die nachhaltigen Entwicklungsziele tatsächlich auf der ganzen Welt bekannt zu machen. Man will die Kraft der großen Kommunikationswege in den Dienst der Entwicklungsziele stellen um sicherzugehen, dass wirklich jeder Mensch auf der Erde erreicht wird und zur Erreichung der Ziele beitragen kann. Die aktuellen Kampagnen, Videos und mehr sind auf  www.globalgoals.org zu finden und dürfen gerne geteilt werden.

Wir verabschieden uns für heute mit der Kinowerbung, die genau am 25. September 2015, zum Startschuss der nachhaltigen Entwicklungsziele in mehr als 30 Ländern weltweit ausgestrahlt wurde – und mit einem kleinen Lächeln 😉)

https://www.youtube.com/watch?v=Ob-K-dECobE

Auf der Webseite der UN-Foundation heißt es:

We can be the first generation to end extreme poverty, the most determined generation in history to end injustice and inequality, and the last generation to be threatened by climate change.

An uns soll es nicht liegen. Wir sind dabei und freuen uns über alle, die dazu kommen……

Die Kraft der Sonne für die Mobilität der Zukunft

Am 20. September zeigten wir im Technischen Eisenbahn Museum Lieboch, dem TEML, den Film „Solartaxi – um die Welt mit der Kraft der Sonne“ und luden zum Diskurs über die Mobilität der Zukunft.

Einfluss der Mobilität auf das Klima

Mobilität der Zukunft ist ein wichtiges Thema.  Der WWF berichtet aus dem UN-Weltklimabericht 2007, dass der Verkehr zu 14% der globalen Treibhausgasemissionen beiträgt. Für Österreich wird der Klimaschutzbericht 2012 des Umweltbundesamtes zitiert: 27% der österreichischen Treibhausgasemissionen sind auf den Verkehr zurückzuführen und im Gegensatz zu den anderen Sektoren, haben diese seit 1990 um 54% zugenommen.

Solartaxi – eine Energie, eine Botschaft

Ein Mann reist mit seinem selbstkonstruierten Solartaxi um die Welt. Welche Botschaft steckt in diesem Film? EINER allein kann mit EINER Antriebskraft allein eine Botschaft um die Welt tragen und verbreiten?

Einladung zum Filmabend in der Mobilitätswoche: SOLARTAXI - um die Welt mit der Kraft der Sonne
Einladung zum Filmabend in der Mobilitätswoche: SOLARTAXI – um die Welt mit der Kraft der Sonne

Ich war gespannt, ob diese Botschaft wohl vermittelt werden würde  – und wurde überrascht. Die Botschaft, dass die durch die Sonne direkt zur Verfügung gestellte Energie enorm ist, kam eindrucksvoll an.

Viel eindrucksvoller waren jedoch die Erkenntnisse, die im Laufe des Films gewonnen werden konnten.

Allein am Anfang – gemeinsam am Ziel

Luis Palmer hatte die Idee ein solarbetriebenes Auto zu bauen und die Botschaft von der Kraft der Sonne als Antriebsmittel für Fahrzeuge um die Welt zu tragen. Doch der ehemalige Lehrer baute es nicht alleine, er gab es auch nicht in Auftrag, sondern motivierte Menschen an der Uni und in Handwerksbetrieben, mit ihm zu denken zu planen und zu bauen. So entstand nicht nur sein „Traumauto“, sondern er und seine MitstreiterInnen können die Erfahrung in die Zukunft mitnehmen, dass einzelne Menschen viel erreichen können, wenn sie gemeinsam mit anderen an einer Sache arbeiten.

Luis Palmer absolvierte auch die Reise nicht allein, sondern mit Co-Pilot und Team. Sein Auto, das Solartaxi, lud, dem Namen entsprechend,  zum Mitfahren, Mitdiskutieren, Mitdenken und Miterlebenein ein .

Eines erklärte Luis Palmer, vielleicht zur Überraschung einiger Zuschauer, noch vor dem Start seiner großen Reise. Mit der Kraft der Sonne alleine ist er nicht gefahren. Er benötigte schon eine zweite Energiequelle. Das, so meint er, liegt aber nicht an der mangelnden Kraft der Sonne, sondern daran, dass wir diese Kraft noch nicht in einem Format speichern und umwandeln können, wie dies für die Reise in einem PKW, zu diesem Zeitpunkt und für diese Strecke, notwendig gewesen wäre

Kraft der Sonne – mehr als eine Alternative

Filmabend Solartaxi im TEML
Filmabend Solartaxi im TEML

Die Eindrücke aus dem Film und die sehr anschaulichen Gedanken von Dr. Michael Koncar zu den Themen Energie aus erneuerbaren Quellen und nicht zuletzt auch aus Abfallprodukten, wie z.B. Altspeiseöl, Fetten und Schmiermittel, führten zu einem regen und sehr wissensreichen Diskurs zwischen allen Gästen. Viele Für und Wider der einzelnen, erneuerbaren Energieträger wurden ausgetauscht, unter anderem auch die Frage des Flächenverbrauchs von nachwachsenden Rohstoffen zu Lasten der Lebensmittelproduktion und das andauernde Problem der Speichermöglichkeiten von Energie.

Im Zuge der Diskussion um Sonnenenergie, erneuerbare und nicht erneuerbare Energie, Energie aus Abfallprodukten oder den Entwicklungsstand von Energieträgern wie Wasserstoff, sagte Herr Koncar einen ganz selbstverständlichen Satz: „Eigentlich sind doch alle Energieressourcen über die wir diskutieren aus der Sonne entstanden…“. Zumindest bei mir löste sich damit ein Knoten in der abgespeicherten Informations- und Meinungsfülle und erleichterte das Weiterdenken.

  • Wenn wir darüber nachdenken „Was“ uns in Zukunft fortbewegen wird, geht es nicht darum eine (neue) Masterressource zu definieren, sondern es geht darum, ausgehend von der ursprünglichen Energiequelle „Sonne“ diese selbst und die durch Sonne bereit gestellten Energiequellen je nach den lokalen/regionalen Gegebenheiten, den Gewinnungskosten und-risiken und den Umweltauswirkungen in der Verwendung, einzusetzen. Noch fehlende Möglichkeiten frei verfügbaren Energieressourcen  zu speichern, um sie bedarfsgemäß nutzen zu können, müssen gefunden werden.

Mobilität der Zukunft – vielfältig und gemeinsam

Zu Fuß oder motorisiert -Was ist die Mobilität der Zukunft?
Fuß- und Reifenspur

 

Schließlich waren sich alle einig, dass, wenn wir den negativen Einfluss des Verkehrs auf unser Klima minimieren wollen, der Umstieg auf solarbetriebene oder umweltfreundlich angetriebene Autos nicht ausreicht. Wir müssen unser Mobilitätsverhalten generell ändern.

Schritte in eine neue Richtung:

  • Reduktion des motorisierten Individualverkehrs durch Verkürzung der Wege, z.B. durch vermehrte Nutzung vorhandener Angebote, wodurch auch neue Angebote entstehen können. Einkaufs-, Dienstleistungs-, Arbeits- und Freizeitwege werden kürzer und können in den meisten Fällen zu Fuß oder mit dem Fahrrad erfolgen.
  • Insbesondere für weitere Wege ist die Kombination der Verkehrsmittel empfehlenswert. Für uns in Lieboch heißt das zum Beispiel, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Bahnhof und weiter mit der Bahn. Die GKB ermöglicht auch die Fahrradmitnahme, damit der Weg ab Ankunftsbahnhof wieder mit dem Fahrrad fortgesetzt werden kann. Andere Möglichkeiten sind der Umstieg auf ein weiterführendes öffentliches Verkehrsmittel, ein Leihfahrrad oder ein Carsharing-Auto.
  • Ressourcenteilung, die Bereitschaft etwas gemeinsam zu nutzen, ist ein wesentlicher Beitrag für nachhaltige Entwicklung. Im Bereich Mobilität ist, neben dem privaten Autoteilen in- und außerhalb der Familie, vor allem das altbewährte Modell des „Mitfahrens“ entweder individuell organisiert oder über Mitfahrbörsen, wieder im Aufwind.

Als Favorit für die überregionale Mobilität wurde eindeutig die Bahn genannt, nicht nur weil wir bei den Eisenbahnfreunden zu Gast waren 😉. Allerdings mit etwas Wehmut und einem klaren Wunsch an die verantwortlichen Entscheidungsträger. Die meisten TeilnehmerInnen konnten sich noch erinnern, dass Kosten und Dauer einer überregionalen Reise mit Auto oder Bahn ungefähr gleich hoch waren. Heute sind die Kosten für eine Autofahrt, sogar wenn nur eine Person im Auto sitzt, meist geringer als die Kosten eines Zugtickets. Dazu kommt, dass die Reisedauer in viele Regionen (z.B. Westösterreich) mit der Bahn viel länger ist. Ein Umstieg, z.B. für berufliche Fahrten, erfordert eine Verbesserung der Effizienz und Preisstruktur! Damit in Verbindung steht, zumindest im europäischen Reiseverkehr, auch der mögliche Umstieg vom Flugzeug auf die Bahn. Da ja bereits solarbetriebene Flugzeuge im (Test-)betrieb sind, welche Argumente kann die Bahn im Fernverkehr dem Fliegen entgegensetzen?

Schlüssel zu den SDG – was in Kopf und Herz geblieben ist

Der Diskurs, das hin- und her gehende Gespräch zum Thema Mobilität wurde auch beim kleinen, regionalen Buffet noch intensiv fortgeführt.

Unabhängig vom Thema Mobilität haben sich einige „Kernempfehlungen“ bei uns eingeprägt. Diese sind möglicherweise wesentliche Schlüssel zur Umsetzung der nachhaltigen Ziele.

  • Suchen wir nach lokal/regional bestmöglichen Lösungskombinationen und nicht nach DER (vermutlich kaum erreichbaren) idealen, globalen Lösung.
  • Nutzen wir die lokal/regional frei verfügbaren natürlichen Ressourcen und recyclen wir unseren „Abfall“ zu neuen Wertstoffen zuerst.
  • Seien wir bereit zu teilen! Gemeinsam nutzen bringt Nutzen für viele und die Menschen einander näher.

Relevante SDG – welche Ziele zum Thema wir möglicherweise bewegt haben

9. Ziel für eine nachhaltige Entwicklung: Innovation und Infrastruktur verbessern
9. Ziel: Innovation und Infrastruktur verbessern

Innovative Ideen für die Gestaltung von Antriebssystemen und neue, kombinierte Lösungen für Verkehrswege unterstützen nicht nur Ziel 9 (Innovation und Infrastruktur) der SDG 17, sondern fördern auch die Ziele 11 (nachhaltige Städte und Gemeinden),

11. Ziel für nachhaltige Entwicklung: Städte und Gemeinden nach nachhaltigen Konzepten, in Anbetracht der regionalen Möglichkeiten, entwicklen.
11. Ziel: nachhaltige Städte und Gemeinden

13 (Maßnahmen zum Umweltschutz) und 15 (Leben an Land).

Dieser Abend hat auch uns bewegt und viel gelehrt und wir hoffen, dass auch unsere Gäste viele Gedanken und

13. Ziel: Maßnahmen zum Klimaschutz
13. Ziel: Maßnahmen zum Klimaschutz

Anregungen mitnehmen konnten und weitergeben werden.

Danke an alle TeilnehmerInnen für ihr Dabeisein, ihre Ideen und Gedanken.

Weitere Informationen zu den nachhaltigen

15. Ziel: Leben an Land
15. Ziel: Leben an Land

Entwicklungszielen finden Sie auf unserer Projekt-Webseite und auf unserer Facebook- Projektseite.

 

SDG17 – Schau das geht! Komm, mach mit

Wir freuen uns, wenn Sie alle, die Gäste des Abends und die LeserInnen dieses Rückblicks Ihre konkreten Ideen oder Visionen mit uns teilen – persönlich, per E-Mail oder auf unserer Webseite, bzw. auf Facebook.

SDG PatIn werden

Wenn Ihnen ein SDG besonders am Herzen liegt, werden Sie Themenpate /Themenpatin für ein nachhaltiges Entwicklungsziel. Sie müssen dazu nicht ExpertIn oder WeltmeisterIn sein. Es reicht, wenn Sie zeigen wollen, dass Ihnen ein Thema besonders wichtig ist und wie Sie sich in Ihrem ganz persönlichen Umfeld dafür einsetzen. Gerne können Sie auch mehrere oder alle Ziele wählen.

Linkliste – zum Weiterlesen und -lernen

Für weitergehende Informationen haben wir eine kleine Linkliste zusammengestellt. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Nachlesen.

TEML – Technisches Eisenbahn Museum Lieboch

Unsere Gastgeber des Abends waren die Steirischen Eisenbahnfreunde. Sie haben uns das TEML (Technisches Eisenbahnmuseum Lieboch) zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich. Obmannstellvertreter Herr Johann Gressenberger durften wir bei uns begrüßen. Hier geht es zu den Eisenbahnfreunden und dem TEML: http://www.stef.at/index.php/museum/lieboch

Diskurs – das hin- und hergehende Gespräch zu einem gesellschaftlichen Thema

Wir haben bewusst zum Diskurs und nicht zur Diskussion eingeladen. Die beste Erklärung für die Unterscheidung haben wir bei dem gebürtigen Liebocher, Mediator, Coach und Trainer Bernhard Possert, in dem Beitrag „4D – Kommunikation in 4 Dimensionen“ auf Seite 4 gefunden. http://www.possert.at/data/4-d/4-D_debatte_diskussion_diskurs_dialog.pdf

Beitrag des Verkehrs zum Klimawandel

Das Factsheet des WWF zum Einfluss des Verkehrs auf den Klimawandel finden Sie hier: https://www.wwf.at/de/view/files/download/showDownload/?tool=12&feld=download&sprach_connect=1827

Solartaxi – der Film

Mehr zum Filmprojekt „Solartaxi – mit der Kraft der Sonne um die Welt“ erfahren Sie auf Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Solartaxi. Technische und organisatorische Details zum Projekt und zur Reise mit dem Solartaxi um die Welt erfahren Sie im Projektblog, http://www.solartaxi.com/blog/ .

Gerne können Sie den Filmbei uns im Büro, für die private Nutzung, entlehnen.

E-Mobilität – lokal und global produziert

Nach- und Bedenkenswertes zu alternativen Mobilitätsformen

Mobilitätsförderungen der Marktgemeinde Lieboch

In der Mobilitätswoche mit dem Solartaxi um die Welt

In der Mobilitätswoche  laden wir Sie sehr herzlich ein. Begleiten Sie uns auf einer Reise um die Welt mit dem Solartaxi.

Film und Diskussion in der Mobilitätswoche

Das Bild zeigt eine Collage aus dem Rückspiegel eines Autos in dem man das Plakat des Films sieht – ein gezeichnetes Auto, das über den Globus fährt. Des Weiteren sind die Logos des Bildungsförderungsfonds, der dieses Projekt unterstützt, und von miraconsult e.U. auf dem Bil, so wie die einladung für die Filmvorstellung am 20.09.2017
Einladung zum Filmabend in der Mobilitätswoche: SOLARTAXI – um die Welt mit der Kraft der Sonne

Der Schweizer Lehrer Louis Palmer entwickelt ein Solarauto, mit dem er um die Welt fährt.  Damit erfüllt sich Louis selbst einen Kindheitstraum. Gleichzeigt erweckt er in den Menschen, denen er begegnet, den Glauben und die Hoffnung, an eine Welt ohne Öl- oder Kohlekrise und ohne Kriege und Vertreibungen, die wegen dieser begrenzt vorkommenden Rohstoffe begangen werden. Er glaubt an eine Zukunft, in der erneuerbare Energien effektiv im Alltag genutzt werden und zugänglich sind für alle.

Wir freuen uns, Ihnen diesen ermutigenden, zu eigenen Ideen einladenden Film präsentieren zu dürfen.

Im Anschluss laden wir Sie ein, in einer freien Diskussionsrunde über Ihre Mobilitäswege und Ideen für zukünftige,  emmisonsfreie, umweltfreundliche, barrierefreie, gemeinschaftliche  Wege zu diskutieren.
Zur Stärkung werden wir ein kleines Buffet bereitstellen.

Wir bitten um Zusage:

Die Mobilitätswoche wird 17

europäische Mobilitätswoche 16. - 22. September 2017
europäische Mobilitätswoche 16. – 22. September 2017

Im Pressebericht erfahren wir, dass die Mobilitätswoche heuer bereits  17 wird. Herzlichen Glückwunsch ;-)).

Seit dem Jahr 2000 organisiert das Klimabündnis im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft die Europäische Mobilitätswoche in Österreich. Die Mobilitätswoche ist die weltweit größte Kampagne für sanfte Mobilität. In Österreich sind mehr als 560 Gemeinden mit dabei, über den ganzen Globus gibt es Aktionen in mehr als 2.000 Städte und Gemeinden. Mit dem klimaaktiv mobil Programm unterstützt das BMLFUW Österreichs Städte, Gemeinden und Betriebe. Mehr als 8.400 klimaaktiv mobil Partner und Projekte sparen pro Jahr 640.000 Tonnen CO2 ein.

Wir sind Klimabündnisbetrieb und Mitglied des österreichischen Global Compact Netzwerkes. Daher freuen  wir uns sehr, dass wir an diesem Abend, wie versprochen, einen weiteren Beitrag  zur Entwicklung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele leisten können.

Die Veranstaltungs- & Aktionsübersicht pro Bundesland finden Sie auf der Webseite: www.mobilitaetswoche.at

1 Abend – Ideen und Anregungen für 6 SDG

Wir glauben, dass angeregt durch den Film, an diesem Abend Ideen und Gedanken für zumindest 6 der 17 SDG entstehen können. nämlich auf die Ziele 7,8,9,11,12,und 13. Daher freuen wir uns bereits sehr auf den Film und noch mehr auf das Gespräch mit Ihnen.

Abbildung der 17 globalen nachhaltigen Entwicklungsziele durch Symbole
Die 17 globalen, nachhaltigen Entwicklungsziele

Erste Informationen zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen und Links zu weiterführendem Wissen können Sie auf unserer Projektseite lesen. Mobilität, also Beweglichkeit, beziehungsweise den Aufruf zur Mobilitätswende finden wir nicht als eigenes Entwicklungsziel. Aber das Thema hat großen Einfluss auf die globalen, nachhaltigen Entwicklungsziele.

 

Wenn wir über Mobilität sprechen, dann verstehen wir im allgemeinen darunter die räumliche Beweglichkeit von Lebewesen oder Gegenständen im physischen, baulichen oder geografischen Raum.

Der Begriff Mobilitätswende, beziehungsweise Verkehrswende, steht für das Bemühen Verkehr und Mobilität auf nachhaltige Energieträger, sanfte Mobilitätsnutzung und eine Vernetzung  verschiedener Formen des Individualverkehrs und des öffentlichen Personennahverkehrs umzustellen. Die Mobilitätswende beinhaltet auch einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel.

Welchen Einfluß hat die angestrebte Mobilitätswende auf Ihr privates und berufliches Leben? Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

 

 

Friede – Freude – Eierkuchen? – Tag der Mediation

„Friede – Freude – Eierkuchen?“ – Tag der Mediation in der Steiermark

„Herrscht in meinem Leben tatsächlich Friede, Freude, Eierkuchen oder trügt der Schein?“: Unter diesem Motto steht ein Aktionstag der steirischen MediatorInnen am 18. Juni (Internationaler Tag der Mediation). In Kooperation mit Pfarren und Religionsgemeinschaften wird an diesem Sonntag steiermarkweit vor Gotteshäusern zum Thema Mediation und konstruktive Konfliktkultur informiert.

Mehr über den österreichweit jährlich am 18. Juni stattfindenden Tag der Mediation erfahren Sie auf der vom österreichischen Netzwerk für Mediation eingerichteten Webseite Tag der Mediation.

Mehr über die Veranstaltungen zum Tag der Mediation in der Steiermark erfahren Sie hier.

Tag der Mediation in Lieboch

Tag der Mediation 2018 - Informationszeit in Lieboch -18. Juni - 9.30 bis 11.30 vor der Kirche
Tag der Mediation 2018 – Informationszeit in Lieboch -18. Juni – 9.30 bis 11.30 vor der Kirche

In Lieboch lade ich gemeinsam mit meiner Kollegin Karoline Avender dazu ein in Gesprächen über den eigenen Umgang mit Konflikten nachzudenken, bzw sich über die Konfliktlösungsmethode „Mediation“ zu informieren. Zur Stärkung gibt es ein Stück Weißbrot mit auf den Heimweg.

 

  • Informationszeit in Lieboch: 30 Uhr – bis 11.30 Uhr

Nach Ende der offiziellen Veranstaltung bieten wir gerne die Möglichkeit für Einzelgespräche mit einer der Mediatorinnen. Bitte tragen Sie sich in die aufliegende Liste ein.

Konfliktlösung ist immer individuell – miraconsult e.U.

Mediation ist eine Form der Konfliktlösung, die einer bestimmten Struktur folgt. Es ist eine international sehr bewährte Methode.

Hier erfahren Sie mehr über Mediation

Trotzdem ist das Verfahren immer individuell und an die Menschen und Situationen angepasst.  Mehr über meine Arbeit in der Mediation erfahren Sie hier auf unserer Webseite.

 

Buchteln statt Eierkuchen

Mediation bedeutet, dass gemeinsam nach der in jedem einzelnen Fall besten Lösung gesucht wird. Oft muss dazu auch, situationsbedingt, ein guter Plan neu überdacht werden.

Ein konfliktfreie Planänderung zum heutigen Tag war zum Beispiel,

  • meine Kollegin ist erkrankt – ich informiere alleine

    Buchteln statt Eierkuchen
    Buchteln statt Eierkuchen
  • die einzeln verpackten „Eierkuchen“ sind keine Option für Lieboch, denn die Pfarre ist, ebenso wie miraconsult e.U. und die Gemeinde Lieboch Klimabündnisbetrieb – ich backe Buchteln
  • alleine kann ich vielleicht nicht alle Gespräche führen – ich informiere zusätzlich, dass (nach Vereinbarung) unsere Bürotüre  sowieso immer für unverbindliche. kostenlose und selbstverständlich vertrauliche Informationsgespräche offen steht.

Ich freue mich bereits auf ein Gespräch mit Ihnen :-))

SDG17 in Lieboch startet durch – am Tag der Sonne 2017

SDG17 in Lieboch – Was ist das?

17 Sustainable Development Goals - 17 nachhaltige Entwicklungsziele zur Erreichung der Agenda 2030
17 Sustainable Development Goals – 17 nachhaltige Entwicklungsziele zur Erreichung der Agenda 2030

SDG17 in Lieboch ist unser neues Projekt. Mit vollem Namen heißt das Projekt „SDG17 in Lieboch – mach mit – Schau Das Geht – 17 Ziele erklärt, gezeigt und umgesetzt in Lieboch mit groß, klein, jung, alt, einheimisch und hergeflüchtet“.

Wir haben uns vorgenommen das Geheimnis der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals) zu lüften, zu entdecken in welchen Bereichen sie unser Leben betreffen und mit vielen Menschen gemeinsam in unseren Alltag zu integrieren. Wir wollen Menschen aufspüren, die bereits für ein oder mehrere SDGs aktiv sind. Wir wollen aber auch andere motivieren ebenfalls an zumindest einem SDG in ihrem Leben zu arbeiten. Unser Ziel ist, dass am Ende hinter jedem dieser Ziele zumindest ein Mensch, ein Unternehmen oder eine Organisation steht und zeigt, wie man selbst im Alltag, oder mit eigenen innovativen Ideen zur Erreichung der Ziele beitragen kann.

Wir stellen für dieses Projekt Informationen bereit, unterstützen alle, die sich beteiligen wollen bei der Umsetzung und Entwicklung ihrer Ideen und berichten darüber auf unseren Webseiten und auf Facebook und Twitter, einfach überall wo die Initiativen gesehen werden können, um zum Nach- oder Andersmachen zu motivieren.

Das Projekt wird unterstützt durch den Bildungsförderungsfonds des Forums Umweltbildung.

 

SDG17 in Lieboch startet am Liebocher Tag der Sonne – WARUM?

Tag der Sonne 2017 in Lieboch - Programm
Tag der Sonne 2017 in Lieboch – Programm

Wir KÖNNEN nur am Tag der Sonne in Lieboch starten. Dieser Tag, diese bereits traditionelle Veranstaltung, ist Teil unserer nachhaltigen Basis für das Projekt. Vor 10 Jahren wurde im Rahmen einer Klimabündnisveranstaltung die Idee geboren mit einer Samen- und Pflanzenbörse zum Schutz der lokalen Artenvielfalt beizutragen. Im Jahr darauf organisierten wir mit der Samen- und Pflanzenbörse erstmals einen Tag der Sonne.

Mittlerweile steht der Tag der Sonne auf vielen Beinen, viele Menschen arbeiten mit, viele Chancen finden einen fruchtbaren Boden, Angebote werden verkauft und getauscht und Ideen entwickelt. Die strengen, gemeinsamen Regeln lauten – selbst produziert aus umweltfreundlichen, fair produzierten oder recycelten, vorzugsweise regionalen Materialien oder aus fairem Handel, bzw. aus nachhaltigen Entwicklungsprojekten. Der Tag der Sonne unterstützt gleich mehrere der 17 Entwicklungsziele- nachhaltig und ist daher unsere ideale Bühne.

Hier ist die Veranstaltungsankündigung durch die Marktgemeinde Lieboch.

SDG17 in Lieboch – Start am Tag der Sonne – ABER WIE?

Logo der Generation Ökofair - Motto ist FAIRkaufen-FAIRhandeln-FAIRbinden
Logo der Generation Ökofair – Motto ist FAIRkaufen-FAIRhandeln-FAIRbinden

 

Nein, wir starten mit keinem Feuerwerk. Wir bauen ganz einfach unseren fairen und nachhaltigen Handelsstand auf und packen noch viel mehr in unsere Marktkoffer, als üblich.

 

Freut euch auf:

  • unser neues Projekt „SDG17 in Lieboch“
    • Information zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen
    • Ideenbox
    • Anmeldung zum Mitmachen
  • Öko-faire Waren aus dem Generation-Oekofair Shop:
    • Unraffinierte Shea-Butter aus einem Frauenprojekt in Ghana
    • Handgenähte Taschen aus einem Frauenprojekt in Albanien
    • Das „Sonnenglas“, hergestellt in einem Sozialprojekt in Südafrika
    • Faire Computer-Mause des Vereins Nager-IT, hergestellt in Deutschland
    • Kirschkernkissen hergestellt aus Recycle- Materialien in Graz
  • Birgit Winkler stellt ihr wunderbares, neues Buch „Rot wie die Hoffnung“ vor

„Generation-Oekofair “ ist unser Angebot zum fairen Handel und zur Unterstützung von Initiativen zum Aufbau einer Lebensgrundlage. Besuchen Sie den Shop der Generation Ökofair oder lesen Sie Neuigkeiten im Blog und auf der Facebookseite.

Hier erfahren Sie mehr über unsere wichtigsten Projekte.

Special Olympics World Wintergames – Was bleibt

Was sind die Special Olympics

Das Special Olympics Logo zeigt 5 symbolische Menschen, die sich die Hand reichen, sich miteinander im Sinne des Special Olympics Gedanken und auch die 5 Kontinente verkörpern. Sie werden umschlossen von einem roten Herz. Das Herz steht für Werte und Tugenden, die alles Leben verbinden und das Mit- und Füreinander vorantreiben.
Das Logo zeigt 5 symbolische Menschen, die sich die Hand reichen, sich miteinander im Sinne des Special Olympics Gedanken und auch die 5 Kontinente verkörpern. Sie werden umschlossen von einem roten Herz. Das Herz steht für Werte und Tugenden, die alles Leben verbinden und das Mit- und Füreinander vorantreiben.

Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung. Mit dem Mittel „Sport“ soll die Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft verbessert werden.

Am Freitag, den 24. März 2017 gingen die Special Olympics World Wintergames 2017 mit einem rauschenden Abschlussfest in der  Grazer Stadthalle zu Ende. Einige Eindrücke von den Spielen erhalten Sie durch das Eröffnungsvideo, von der offiziellen Webseite der „World Winter Games 2017 in der Steiermark.

Was ALLE von den AthletInnen lernen

Special Olympics - Nicht schneller, höher, weiter sondern langsamer, bewusster, menschlicher - Slogan der Special Olympics
Nicht schneller, höher, weiter sondern langsamer, bewusster, menschlicher – Slogan der Special Olympics

Was alle vom Geist der Special Olympics AthletInnen lernen können formuliert Jürgen Winter, der Special Olympics-Österreich Präsident so: “ Die Ehrlichkeit, die Offenheit und die Herzlichkeit der Menschen ist nicht zu überbieten. In den Begegnungen mit intellektuell beeinträchtigten Menschen, die klar und offen auf andere zukommen, lernt man was wirklich wichtig ist im Leben.

Während der Spiele haben rund 80.000 Fans, 3000 freiwillige HelferInnen, knapp 1.000 MedienvertreterInnen, sowie rund 2.000 Ehrengäste und KongressteilnehmerInnen, sowie  die Menschen in den sogenannten „Host Towns“, in den Hotels und auf der Straße , von den 2.700 AthletInnen aus 105 Nationen gelernt.

Einige Eindrücke von den Erfahrungen, die die Menschen durch die Wettbewerbe und die AthletInnen machen durften, lesen Sie auf den Webseiten, z.B. von der Gastgebergemeinde Lieboch, den vielen freiwilligen HelferInnen oder den vielen Schulprojekten.

Wie die World Winter Games der Wirtschaft nutzen

Die internationale Strahlkraft der Spiele hat für den Tourismus ein großes Nächtigungsplus gebracht.  Die heimischen Betriebe und die öffentliche Hand konnten zusätzliche Einnahmen erzielen. Die vielen SportlerInnen und ihre BetreuerInnen und Familien werden, ebenso wie die weltweiten Medienberichte, das grüne Herz der Steiermark in der Welt bekanntmachen.

Einige Zahlen und wirtschaftliche Fakten sind in den folgenden Medienberichten gut zusammengefasst.

Was wirklich wichtig ist und bleiben soll

Was an den Spielen wirklich wichtig ist und bleiben soll formulierte der Veranstalter bei der Eröffnungsrede so:

Siegerehrung Gold für Christoph Sagl, Eisschnellauf 500m
Christoph Sagl freut sich über die Goldmedaillie im Eisschnellauf über 500m

„Wir wollen allen intellektuell beeinträchtigten Menschen rund um den Globus das Gefühl vermitteln, ein Teil unserer Gesellschaft zu sein und nicht am Rand zu stehen, sondern mittendrin.“

Damit dieses Gefühl aber auch nach den Spielen aufrecht bleibt und Realität wird, braucht es mehr. Es braucht Chancen und Unterstützung durch Förderung, nicht aber die Fokussierung auf besondere Bedürfnisse.

Menschen mit Down Syndrom haben das Bedürfnis nach Bildung, Arbeitsmöglichkeiten, Freunden und ein bisschen Liebe. Das sind keine besonderen Bedürfnisse, wird uns in diesem You Tube Video “ Not Special Needs“ eindrucksvoll erläutert.

Als Beispiel dafür wie wichtig es für alle Menschen ist Chancen zu erhalten, gefördert zu werden und arbeiten zu dürfen um ein selbstbestimmtes Leben zu führen, haben wir noch einige Videos und Berichte gesammelt, die potentiellen ArbeitgeberInnen  Mut machen sollen, auch Menschen anzustellen, die auf andere Weise gefördert werden müssen, als andere BerufsanfängerInnen.

Wie so oft, ist es aber der Sport, der es Menschen ermöglicht sich zu beweisen und mit der richtigen Förderung selbstverantwortlich zu bestehen. Das sehen wir am Beispiel des jungen oberösterreichischen Gespannfahrers Phillip Aigner.

Für ein dauerhaft gutes Zusammenleben ist dauerhafter Respekt zwischen den Menschen und der richtige Umgang miteinander wesentlich. Und auch das ist kein „besonderes Bedürfnis“.

Wie es gehen kann zeigt uns dieses Video.

In diesem Sinne möchte ich Sie gerne ermutigen den Menschen, allen Menschen, nicht nur anlassbezogen das Gefühl zu geben dazu zu gehören, sondern dieses Gefühl Realität werden zu lassen.

Wenn wir IHNEN bei der Überwindung möglicher erster Hürden behilflich sein können, unterstützen wir Sie gerne.